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Lübeck Geld für Marienkirche und Synagoge
Lokales Lübeck Geld für Marienkirche und Synagoge
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16:55 08.05.2019
Der Bund fördert die Carlebach-Synagoge und die Marienkirche. Das Foto zeigt ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde in der restaurierten Gebetshalle. Quelle: 54°/Felix König
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Lübeck

Der Blitzbesuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs in Lübeck hat Früchte getragen. Kahrs ist haushaltspolitischer Sprecher der SPD und wurde von seiner Lübecker Kollegin Gabriele Hiller-Ohm um Unterstützung gebeten. Es geht um Fördergelder für die Marienkirche und die Carlebach-Synagoge.

In der Marienkirche wird unter anderem der Brandschutz erneuert. Das Foto zeigt Steigleitungen für die Feuerwehr. Quelle: 54°/Felix König

Kahrs zeigte sich bei seiner Stippvisite in Lübeck zuversichtlich. Und so kam es auch. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beide Gotteshäuser in ein Denkmalschutz-Sonderprogramm aufgenommen. Der Bund stellt 700 000 Euro für die Marienkirche und 53 000 Euro für die Carlebach-Synagoge zur Verfügung.

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Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) setzte sich für die Fördergelder in Berlin ein. Quelle: 54°/Felix König

„Das ist ein großer Glücksfall für Lübeck“, sagt die Abgeordnete Hiller-Ohm. Bei der Marienkirche stand zur Debatte, ob sie 400 000 oder 700 000 Euro bekommt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat sich für die große Summe entschieden.

„Bei der Synagoge fehlten 106 000 Euro, um wunderschöne Wandmalereien freilegen und erhalten zu können“, sagt Hiller-Ohm, „der Bund übernimmt 50 Prozent dieser Kosten.“ Nach Angaben der Bundestagsabgeordneten stellt Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) die andere Hälfte bereit.

Kai Dordowsky