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Lübeck Grippe: Bisher erst wenige Fälle in Lübeck und Ostholstein
Lokales Lübeck Grippe: Bisher erst wenige Fälle in Lübeck und Ostholstein
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15:03 29.01.2020
Die Grippewelle zwingt einige Menschen ins Bett – auch in Schleswig-Holstein. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
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Lübeck/Kiel

Mit Beginn der Grippesaison Anfang Oktober vergangenen Jahres sind im nördlichsten Bundesland inzwischen 861 Fälle registriert worden. Nach Angaben des Instituts für Infektionsmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurden im Januar bisher knapp 700 Fälle gemeldet – so viele wie in den vergangenen zehn Jahren nicht. In der aktuellen Meldewoche sind bei der Landesmeldestelle schon 182 Grippefälle angezeigt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Kiel mit.

41 Fälle in Lübeck

Dabei gibt es regionale Unterschiede. Mit Abstand am häufigsten sind bisher die Pinneberger erkrankt (205 Fälle), gefolgt von den Kielern (143). Es folgen die Kreise Rendsburg-Eckernförde (78), Stormarn (70), Herzogtum Lauenburg (60), Dithmarschen (51) und Segeberg (48). Lübeck meldet 41 Fälle, Ostholstein 20. Das Robert-Koch-Institut hatte vor einer Woche von 1400 Erkrankten in diesem Jahr gesprochen – in Hamburg und Schleswig-Holstein zusammen.

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27 Todesfälle in der vorherigen Saison

„Menschen, die täglich mit vielen Personen Kontakt haben, Senioren, chronisch Kranke und Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für einen besonders schweren Grippeverlauf“, sagt Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der Krankenkasse Barmer. Wer noch nicht geimpft sei, solle keine Zeit verlieren. Etwa zehn bis 14 Tage dauert es, bis nach der Impfung der Schutz vollständig im Körper aufgebaut ist. Durch regelmäßiges Händewaschen oder -desinfizieren lasse sich das Ansteckungsrisiko zusätzlich minimieren.

In der Grippesaison 2019 hatte es in Schleswig-Holstein insgesamt 4359 bestätigte Erkrankungen mit Nachweis des Influenza-Virus gegeben, darunter 27 Todesfälle. Im Jahr zuvor waren es 8818 bestätigte Erkrankungen, 44 Menschen starben.

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