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Lübeck HSH Nordbank: Mirow löst Kopper als Ausichtsratsvorsitzender ab
Lokales Lübeck HSH Nordbank: Mirow löst Kopper als Ausichtsratsvorsitzender ab
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15:36 11.01.2013

Kopper werde spätestens zum 28. Februar ausscheiden, teilte die Bank heute in Hamburg mit. Den Entschluss habe Kopper dem Vorstandsvorsitzenden der Bank, Constantin von Oesterreich, bereits Mitte Dezember 2012 mitgeteilt und gleichzeitig die Anteilseigner über die Amtsniederlegung informiert. Oesterreich wies daraufhin, dass Kopper bereits bei seinem Amtsantritt Mitte 2009 erklärt hatte, das Mandat lediglich für die Dauer von maximal drei Jahren übernehmen zu wollen.

Koppers Nachfolger wird der frühere Hamburger Wirtschaftssenator Thomas Mirow (60). Das haben heute die Anteilseigner der Bank, die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, vorgeschlagen. Mirow war auch Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und zuletzt Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat sich zurückhaltend zur Wahl von Mirow geäußert. „Für die Anteilseigner ist dies möglicherweise ein Gewinn, für die Bank und ihre Handlungsfähigkeit ist dies keine Verbesserung zu Herrn Kopper“, sagte Kubicki.

Der Sprecher für Bankenpolitik der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, Thomas Rother, hat die Nominierung von Thomas Mirow für den Aufsichtsratsvorsitz der HSH Nordbank begrüßt. Der frühere Hamburger Wirtschaftssenator sei eine exzellente Besetzung: „Als Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung kennt er die Herausforderungen struktureller Reformen."

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hält Thomas Mirow für den „richtigen Mann“ bei der angeschlagenen HSH Nordbank.

Ebenfalls für den Aufsichtsrat nominiert ist laut Rother der Staatssekretär im Kieler Finanzministerium, Thomas Losse-Müller. „Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt diese Entscheidungen ausdrücklich“, sagte der Politiker weiter.

Mirow selbst sagte: „Mir ist bewusst, dass vor der HSH Nordbank eine weitere, sehr schwierige Wegstrecke liegt.“ Er wolle das ihm Mögliche tun, „damit die HSH in eine stabile Zukunft geführt werden kann“.

Osterreich dankte Kopper für dessen Einsatz. „Ich habe den Entschluss von Herrn Kopper mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Er hat die Bank in einer ihrer schwierigsten Phasen begleitet und sich große Verdienste bei der Neuausrichtung des Instituts erworben“, hieß es in der Mitteilung der Bank. Aus der Politik hatte es zuletzt aber auch immer wieder Bedenken gegen Koppers Vorgehen gegeben. Die Kritik an dem Aufsichtsratsvorsitzenden hatte sich unter anderem an dem umstrittenen Aufhebungsvertrag entzündet, den Kopper mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher geschlossen hatte.

LN

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