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Lübeck HSH sichert sich Rechtsansprüche gegen Ex-Chef Nonnenmacher
Lokales Lübeck HSH sichert sich Rechtsansprüche gegen Ex-Chef Nonnenmacher
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16:45 08.01.2013

Der Aufsichtsrat stimmte einer entsprechenden Änderung des Aufhebungsvertrags von 2010 zu, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Nach dieser Vereinbarung müsse Nonnenmacher die im Rahmen seines Aufhebungsvertrags kassierten Zahlungen einschließlich Zinsen zurückzahlen, sollte er in dem bei der Staatsanwaltschaft Kiel geführten Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung oder Untreue im Zusammenhang mit der Trennung von dem ehemaligen HSH-Vorstandsmitglied Frank Roth strafrechtlich verurteilt werden.

„Mit dieser Vereinbarung ist es der Bank gelungen, ihre Interessen in vollem Umfang nachhaltig zu wahren“, sagte Hilmar Kopper, Aufsichtsratsvorsitzender der HSH Nordbank.

Nonnenmacher selbst rechnet nicht damit, dass er seine Abfindung von vier Millionen Euro aus dem Jahr 2010 zurückzahlen muss. Er erwarte eine Einstellung des Verfahrens der Kieler Staatsanwaltschaft, teilte sein Anwalt Prof. Heinz Wagner am Dienstag mit.

Nach gründlichem Studium der Ermittlungsakte der Kieler Staatsanwaltschaft sei er überzeugt, dass Nonnenmacher auch im Fall des früheren Vorstands Frank Roth stets pflichtgemäß und im Einklang mit geltendem Recht gehandelt habe. Nonnenmacher habe sich zu einem Kompromiss mit der Bank bereiterklärt und einer Änderung des Aufhebungsvertrags zugestimmt, weil auf der Bank ein erheblicher politischer Druck laste.

LN

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