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Lübeck HanseTalk im Hansemuseum zu Sterben und Tod
Lokales Lübeck HanseTalk im Hansemuseum zu Sterben und Tod
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14:37 08.11.2019
Unterzeichneten im Januar den „Letter of Intent“: Thomas Schell vom Travebogen (v. l.), Günter Kämer (Hospizbewegung), Fred Mente (Vorwerker Diakonie) und Uwe Arendt (Die Muschel). Quelle: Agentur 54°
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Wenn der Grenzbereich zwischen Leben und Tod erreicht ist, tun sich viele von uns nach wie vor schwer damit. Obwohl wir alle früher oder später damit konfrontiert werden, sind Sterben und Tod noch immer ein Tabu-Thema. „Den Tod ins Leben holen“ will der HanseTalk der Lübecker Nachrichten am Donnerstag, 14. November, ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Hansemuseum.

Fachleute auf dem Podium

Schwerpunkt ist die würdevolle Begleitung Sterbender in Lübeck und Umgebung. Auf dem Podium im Raum „La Rochelle“ diskutieren Dr. Heiner Garg (FDP), Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Merwe Carstens, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie und Sektionsleiterin Palliativmedizin der Sana-Klinik Lübeck, Tinka Beller, ehrenamtliche Betreuerin und stellvertretende Vorsitzende der Lübecker Hospizbewegung, Fred Mente, Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie, und Thomas Schell, Geschäftsführer des Palliativnetzes Travebogen. Die Moderation übernimmt LN-Chefredakteur Gerald Goetsch.

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Große Pläne

Vorwerker Diakonie und Palliativnetz planen, gemeinsam mit der Hospizbewegung und dem Kinderhospiz „Die Muschel“, schnellstmöglich ein großes Hospiz- und Palliativzentrum in Lübeck zu bauen. Ein 9000 Quadratmeter großes Grundstück an der Schlutuper Straße, gegenüber dem Neubaugebiet, ist gefunden, das Architekturbüro Hochgürtel sei mit der Planung beauftragt, sagt Palliativnetz-Geschäftsführer Thomas Schell. „Vielleicht können wir 2021 den ersten Spatenstich machen.“ Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind wichtig für die Lübecker Akteure, weshalb Thomas Schell sich bereits auf das Gespräch mit Minister Heiner Garg freut.

Besucher können Fragen stellen

Im Anschluss an die Diskussion können die Besucher Fragen an die Podiumsteilnehmer stellen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter www.LN-online.de/todinslebenholenwird bis spätestens Montag, 11. November, 18 Uhr, gebeten.

Von Sabine Risch

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