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Lübeck Hochschulambulanzen – ein Versorgungsangebot des UKSH
Lokales Lübeck Hochschulambulanzen – ein Versorgungsangebot des UKSH
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Mit der spezialisierten Medizintechnik in der Hochschulambulanz Chirurgie nimmt der Professor einige Untersuchungen vor. Er findet eine Pankreas-Zyste, die operiert werden muss. Während der Untersuchung dokumentiert die Medizinische Fachangestellte Franziska Hinz die Ergebnisse mithilfe des mobilen Visitenwagens. Damit kann sie bei Bedarf parallel zum Beispiel Laboranforderungen schreiben oder Rezepte anfordern.
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Lübeck

Ambulante Patientenversorgung, jedoch auf einem hochspezialisiertem universitärem Niveau: Was scheinbar gegensätzlich klingt, ist im UKSH, Campus Lübeck, Realität geworden. Dort bieten erfahrene Universitätsmediziner in über 50 Hochschulambulanzen ein breites Behandlungsspektrum an. Dieses reicht von Spezialsprechstunden im Zusammenhang mit bestimmten Erkrankungen bis hin zur umfassenden ambulanten Betreuung von Patienten mit schwersten Erkrankungen, denen aufgrund der ambulanten Therapie stationäre Klinikaufenthalte erspart bleiben.

„Das Angebot der Hochschulambulanzen wird von den Patienten gern angenommen: Im vergangenen Jahr wurden an den beiden UKSH Standorten Lübeck und Kiel rund 145 000 Patienten ambulant behandelt“, sagt Nadja Buddrus, Klinikmanagerin Hochschulambulanzen Campus Lübeck. Da die Hochschulambulanzen über modernste Diagnostik, Untersuchungsmethoden und klinische Forschung im selben Haus verfügen, können die Patienten schnell und umfangreich therapiert werden.

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Hochschulambulanzen stehen nicht in Konkurrenz zu den niedergelassenen Praxen und stellen keinen Ersatz dar. Sie dienen der Behandlung von schweren, chronischen oder besonders komplexen Krankheitsbildern“, erklärt Prof. Dr. Tobias Keck, Klinikdirektor der Chirurgie. Die fachübergreifende Infrastruktur am UKSH bietet den Ambulanzen und Spezialzentren die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams und Sprechstunden individuelle Therapiekonzepte zu erstellen. „Darüber hinaus runden die Hochschulambulanzen stationäre Aufenthalte ab, indem die Vor- und Nachbehandlung ambulant erfolgen kann“, ergänzt der Professor. Die Patienten profitieren demnach von kürzeren Klinikaufenthalten – und auch das Personal auf den Stationen erfährt dank der Hochschulambulanzen eine deutliche Entlastung.

Campus Lübeck

www.uksh.de/mvz

Von Jessica Ponnath