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Lübeck Höffner zahlt Vertragsstrafe
Lokales Lübeck Höffner zahlt Vertragsstrafe
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11:27 26.11.2013
Genin

Frohe Kunde: Der Berliner Möbelkonzern Höffner hat der Hansestadt 4,6 Millionen Euro Vertragsstrafe überwiesen plus 75 000 Euro Verzugszinsen. Das teilte Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) gestern im Hauptausschuss mit. Das Geld fließt in den Schuldenabbau. Der Grund für die Millionen-Zahlung: Höffner hat das 7,7 Hektar große Grundstück in Genin Süd vor gut zwei Jahren vom Möbelriesen XXXLutz aus Österreich erworben und hätte schon vor einem Jahr sein angekündigtes Möbelhaus eröffnen müssen. Bereits zum 1. April wurde die Strafe fällig. Nach Verhandlungen ist sie jetzt bezahlt. „War es das — oder wird da noch gebaut?“, fragt CDU-Fraktionschef Andreas Zander. „Wir sind nicht Eigentümer der Fläche“, gibt Saxe zurück. „Aber wir wollen natürlich, dass dort noch gebaut wird.“

Das Grundstück im Süden der Stadt wurde bereits zwei Mal veräußert. Zunächst gehörte dem Möbelhaus Dodenhof die Fläche, dann kam XXXLutz, später Höffner. Dodenhof gehört immer noch ein Teil des Grundstücks. Die Firma plant dort ein Fachmarktzentrum mit Baumarkt — gebaut wurde es aber bisher noch nicht. jvz

LN