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Lübeck Ideen für die Zukunft in der Grenzregion
Lokales Lübeck Ideen für die Zukunft in der Grenzregion
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18:55 21.04.2018
Nach der Präsentation wendet sich Moderatorin Lena Graef (19) ans Publikum und interviewt Franc Grimm vom Projektpartner Consideo.
St. Lorenz Nord

„An den ersten beiden Tagen haben wir gemeinsam mit den Dänen geschaut, welche Projekte sinnvoll sind und wozu wir Lust haben“, erzählt Pia Schweminski (18) von der Zusammenarbeit der 32 Friedrich-List-Schüler mit den 31 dänischen Schüler aus Køge. „Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, und wir haben uns sofort super verstanden.“

Vier Tage, acht Projekte, 63 Schüler, viel Spaß und unzählige Ideen. Das ist das Kurzporträt einer Projektwoche an der Friedrich-List-Schule. Deutsche und dänische Schüler haben sich dabei Gedanken über die Zukunft der grenzübergreifenden sogenannten Interreg-Region gemacht.

Unter Begleitung der Lehrerinnen Anke von Ivernois und Nicole Loyall haben die Zwölftklässler danach die Präsentation unter dem Motto „Deutsch-dänische Jugend gestaltet Zukunft“ in der Aula vorbereitet. Den Vortrag gestalteten die Friedrich-List-Schüler am Abschlusstag dann komplett in englischer Sprache und beeindruckten damit auch außerschulische Gäste.

„Es war eine hervorragende Präsentation dieser Woche, in der die deutschen und dänischen Schüler perfekt zusammengearbeitet haben“, lobt Projektinitiator Hans- Werner Hansen vom Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität zu Lübeck. Hansen zeigt sich beeindruckt von der bilingualen Ausbildung in der Schule, die einen sofortigen Austausch der jungen Leute untereinander ermöglicht habe.

Schulleiter Stephan Cosmus von der Friedrich-List-Schule lobt „die bunte Themenvielfalt“ und das beeindruckende Arbeitspensum der junge Leute. „Toll, was die Schüler in diesen paar Tagen geschafft haben.“

In ihren Präsentationen stellten die Schüler Projekte aus den Bereichen Musik, Reisen, Freizeitgestaltung, Arbeitsleben und Sport vor, die im grenzübergreifenden deutsch-dänischen Raum (Interreg-Region Deutschland-Dänemark) stattfinden könnten. Moderiert wurde das Abschlussprogramm der acht Gruppen von Pia Schweminski und Lena Graef (19) gemeinsam. Einen Überblick gab ein Video von Christian Schell (18), Fridolin Kränzlein (18) und Louis Wellendorf (19). Unterstützt wurde das Team von Yassine Chelly.

Hintergrund des Projektes ist, dass die jungen Leute überlegen, wie in der Grenzregion eine gemeinsame Identität geschaffen und das interkulturelle Verständnis gefördert werden kann. An dem Interreg-Projekt „Deutsch-dänische Jugend gestaltet Zukunft“ nehmen 29 Schulen aus Schleswig-Holstein und Dänemark mit rund 2880 Schülern teil. Partner des Projektes ist die Universität zu Lübeck (Institut für Neuro- und Bioinformatik), die Lübecker Consideo GmbH und das Center for Undervisningsmidler/UC Syddanmark. Das dreijährige Projekt wird gefördert durch Interreg Deutschland-Danmark mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Weitere Infos unter www.interreg5a.eu oder

www.future-models.com.

Von Cosima Künzel

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