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Lübeck Waschbär, Schwan, Einkaufswagen: Drei kuriose Einsätze für die Feuerwehr
Lokales Lübeck Waschbär, Schwan, Einkaufswagen: Drei kuriose Einsätze für die Feuerwehr
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18:27 12.11.2018
Ein Waschbär hat sich am Sonnabend in Lübeck in einem Haus in der Straße Am Gleisdreieck aufgewärmt. Quelle: foto: Holger Kröger
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Lübeck

 Gleich drei kuriose Einsätze hatte die Lübecker Feuerwehr in den vergangenen Tagen. Am Wochenende mussten die Einsatzkräfte einen Waschbären aus einer Wohnung im Gleisdreieck lotsen. Am Montag konnte ein Schwan den Garten eines Hauses in der Arnimstraße nicht ohne fremde Hilfe verlassen und wenig später steckte ein Supermarkt-Kunde mit dem Finger in einem Einkaufswagen fest.

Das Wohnhaus der Familie im Gleisdreieck liegt direkt gegenüber vom „Restaurant Wang su“, das die Familie seit geraumer Zeit betreibt. Gegen 21 Uhr kam eines der Familienmitglieder vom Laden ins Haus, um sich einen gemütlichen Feierabend zu machen. Doch dazu sollte es so schnell nicht kommen. Die Gastronomin hatte zuvor die Haustür für Angehörige offen gelassen. Doch die offene Tür nutzte offenbar auch ein kleiner Waschbär, der die warme Stube der Dame der grauen Novembernacht in Norddeutschland vorzog.

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Die Frau bemerkte ihren tierischen Gast schnell. „Er hat sich anscheinend sehr wohl gefühlt“, sagt sie. Der Waschbär sei sehr zugänglich, aber auch etwas verängstigt gewesen. „Ich wusste sofort, dass ich da helfen muss“, erklärt sie. „Ich habe erstmal für mehr Wärme gesorgt und dem kleinen Kerl eine Decke gegeben.“

Ein Waschbär hat sich am Sonnabend in Lübeck in einem Haus aufgewärmt.

Danach verständigte sie Familie und Bekannte – und nachdem alle das Tier bestaunt hatten und es sich aufgewärmt hatte, musste der Waschbär dann wieder hinaus ins Dunkle. Dabei half die Feuerwehr. „Hoffentlich geht es ihm da draußen gut“, sagt die Gastronomin, deren Feierabend ganz anders verlief als gedacht.

Schwan im Garten

Am Montag gegen 9 Uhr informierten Eigentümer eines Hauses in der Arnimstraße die Feuerwehr. Sie hatten einen Schwan in ihrem Garten bemerkt. Laut Feuerwehr war der Garten für das Tier zu klein, um starten zu können. Der gefiederte Gast wurde zum Naturbad Marli gebracht und dort wieder freigelassen.

Gefangen im Einkaufswagen

Nur zwei Stunden später mussten die Feuerwehrleute in die Fackenburger Allee in den dortigen Netto-Markt ausrücken. Dort steckte ein Kunde mit dem Finger in einem Einkaufswagen fest. Der Mann hatte ein Euro-Stück fallen gelassen. Dieses war unter ein Blech gerutscht, dass sich im Einkaufswagen befand. Beim Versuch es herauszufischen, blieb der Mann stecken.

RND/pat/mwe

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