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Lübeck Kiwanis-Club Travemünde löst sich auf
Lokales Lübeck Kiwanis-Club Travemünde löst sich auf
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16:23 11.09.2019
Vor einem Jahr eröffnete Kiwanis-Präsidentin Regina Riebe-Kulzer das Sommerfest auf der Tornadowiese gemeinsam mit Tim Reeth von der DLRG (l.) und Jochen Hoffmann von Kiwanis Lübeck-Hanse. Quelle: Kiwanis
Travemünde

Das Aus nach 18 Jahren ehrenamtlichen Engagements: Der Kiwanis-Club Travemünde löst sich zum 30. September auf. Die Gründe sind Nachwuchsprobleme. „Leider wurde für mich keine Nachfolgerin mehr gefunden“, sagt Präsidentin Regina Riebe-Kulzer. „Auch die Besetzung anderer Ämter war aus Altersgründen oder Berufstätigkeit nicht möglich.“

Kiwanis: Seit 18 Jahren in Travemünde aktiv

Fast zwei Jahrzehnte lang engagierte sich der Service-Club, eine Vereinigung, in der zuletzt 19 Frauen aktiv waren, im Seebad. Ob Adventsbasare, Kinderfeste, Flohmärkte und andere Veranstaltungen – die Gemeinschaft hat mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zum vielfältigen gesellschaftlichen Leben in Travemünde beigetragen. Zuletzt wurde im Mai auf der Tornadowiese, wie in den Jahren zuvor, ein Sommerfest zugunsten der Jugendarbeit der DLRG gefeiert.

Kiwanis Club

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Focus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach dem internationalen Motto: „Serving the Children of the World“. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben. Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort. Aus eigenen und gemeinsamen Aktivitäten in den Clubs erwachsen gegenseitige Wertschätzung, Verbundenheit und persönliche Freundschaften auf regionaler und internationaler Ebene. Mit vielen Einzelprojekten dokumentieren die zurzeit etwa 145 deutschen Kiwanis-Clubs mit rund 3300 Mitgliedern ihre soziale Verantwortung und ihr gesellschaftspolitisches Engagement. (Quelle: kiwanis-germany.de)

130 000 Euro für den guten Zweck

Von Anfang an hatten es sich die Kiwanis-Damen zur Aufgabe gemacht, Geld für Kinderprojekte zu sammeln. In den vergangenen Jahren sind mehr als 130 000 Euro zusammengekommen. Unterstützt wurden unter anderem die Mukoviszidose-Station des UKSH, die Jugendfeuerwehr Travemünde, das Haus der Jugend sowie andere Einrichtungen im Seebad. Die riesigen Kuchenbüfetts des Clubs, die während der Veranstaltungen bei den Besuchern großen Zuspruch fanden, sind schon fast legendär und haben mit ihren Erlösen neben den Sammlungen zur großen Spendensumme beigetragen.

Keine Nachfolgerin für Präsidentin

Obwohl das Amt der Präsidentin jeweils nur für ein Jahr ausgeübt wird, hatte Regina Riebe-Kulzer den Posten die vergangenen sechs Jahre inne. „Es tut mir sehr leid, aber ich habe jetzt eine andere Lebensplanung“, sagt die 61-Jährige. Auch die Posten der Sekretärin und der Schatzmeisterin hätten nicht wieder besetzt werden können. Riebe-Kulzer bedankt sich nicht nur bei ihren Mitstreiterinnen für die Zusammenarbeit, sondern auch bei den zahlreichen Travemünder Vereinen, Verbänden und Gastronomen für deren Unterstützung. „Eine Ära geht zu Ende“, sagt sie. „Die Kiwanis-Damen sagen danke und goodbye.“

Von Thomas Krohn

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