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Lübeck Klein Wacken startet in die zweite Runde
Lokales Lübeck Klein Wacken startet in die zweite Runde
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01:00 25.07.2011
Für gute Stimmung sorgt die Band Ragnaröek allemal. Hier zu sehen bei einem Auftritt im 99-Starclub vor zwei Jahren. Quelle: hfr
Lübeck

Was haben Hildesheim, Bremen, Kiel, Krefeld, Husum und Lübeck gemeinsam? In jeder dieser Städte findet ein „Wacken Warm Up“ statt. Der 99-Starclub geht als Location für Lübeck ins Rennen. Los geht’s am Sonnabend, 30. Juli, ab 16 Uhr. Junge und alte Musikbegeisterte, stimmen sich ein auf das laut Veranstalter größte Heavy-Metal Festival der Welt. Zum zweiten Mal findet das „Wacken Warm Up“ den Weg in die Hansestadt.

„Dieses Jahr haben wir ordentlich an der Qualitäts-Schraube gedreht“, sagt Jan Hendrik Westphal, Chef der Agentur Jack Loaf Concerts, die das Festival veranstaltet. „Für Bier und Wurst sorge ich“, verspricht Thies Molt, Besitzer des 99-Starclubs. Vor einem Jahr, als das Festival zum ersten Mal stattgefunden hat, gab es einige Probleme: „Der Stress war zu groß, zu viele Bands“, sagt Molt. Wenn Westphal also entgegnet, „es soll mindestens gleichwertig zum letzten Jahr werden“, könnte man das missverstehen. Mit weniger Bands, aber mehr Qualität möchten die Veranstalter dieses Jahr punkten. 2010 waren 18 Bands vertreten, 2011 werden es nur neun sein, allerdings mit Ragnaröek als Headliner, der selbst schon einmal auf dem Original Wacken Open Air gespielt hat. Mit Gegröle, unübersichtlichen Gitarrenriffs, lautem Schlagzeug und teils mittelalterlichen Aufmachungen wird bis spät in die Nacht ordentlich Krach gemacht. Drei Lübecker Hardrock Bands werden als lokaler Support vertreten sein: Finally Deceased, Pigsaw und All Senses Lost. Außerdem dabei sind Chaosane aus Kiel, Obscure Mortuary aus Rostock, Black Torro aus Hamburg, Ridden By Disease aus Uelzen und My Decadence (Aachen). Noch läuft der Vorverkauf schleppend, aber das kann sich, wie im vergangenen Jahr, „einen Tag vor Beginn schlagartig ändern“, sagt Molt. Das soziale Netzwerk Facebook ist in diesem Jahr zum nützlichen Marketing-Motor avanciert. Mit einem eigenen Blog wirbt Jack Loaf Concerts fleißig für deren Events.

Auf die Frage, ob sich das finanziell rentiert, reagiert Westphal ganz gelassen: „Solange der Abend den Gästen und Bands gefällt, sind wir mit einem Plus/Minus Null-Geschäft vollkommen zufrieden“. Außerdem sei „nichts wichtiger, als die lokale Szene zu stärken“, betont Westphal. Ob die Anzahl der Gäste von 350 im Jahr 2010 am 30. Juli getoppt werden kann, bleibt abzuwarten. Aber in puncto Promotion ist den Veranstaltern nichts vorzuwerfen. map

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.99-luebeck.de

LN

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