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Lübeck Broschüre soll neue Kleingärtner in Lübeck gewinnen
Lokales Lübeck Broschüre soll neue Kleingärtner in Lübeck gewinnen
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17:11 16.04.2019
Sven Schindler und Hans-Dieter Schiller (r.) zeigen die neue Broschüre des Gemeinnützigen Verbandes Lübeck der Gartenfreunde. Quelle: Tim Jelonnek
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Lübeck

Die letzten Jahre waren nicht einfach. „Kleingärtner ohne Zuhause“ oder „Schrebergärten in Not“ lauteten die Schlagzeilen. Der Kreisverband der Lübecker Kleingärtner wehrte sich gegen das Vorhaben der Stadt, die Flächen in Gewerbe- und Wohnbauland umwandeln wollte. Gleichzeitig sprachen die Funktionäre der Laubenpieper bei der Verwaltung vor, weil sie leerstehende Flächen an die Stadt zurückgeben wollten.

1000 Exemplare gedruckt

„Wir wollten nicht immer nur Negatives in den Medien lesen und hören“, sagt der Vorsitzende des Kreisverbandes, Hans-Dieter Schiller. Deshalb hat der Verband mit finanzieller Unterstützung der Stadt eine Broschüre „Ihr Paradies im Grünen“ aufgelegt. 1000 Stück wurden zunächst einmal gedruckt, die in Behörden und Stadtteilbüros ausliegen.

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Die Broschüre informiert über die Zahl und Lage der Vereine und betont die Vorzüge einer Parzelle. Schiller: „Man kommt aus dem Alltag raus, kann die Seele baumeln lassen, hat etwas zu tun – und ist mitten in der Natur.“ 26 Kleingartenvereine mit rund 9000 Parzellen gibt es in der Hansestadt, knapp 8200 Mitglieder zählen die Vereine, das Durchschnittsalter liegt bei über 60 Jahren. „Einige Vereine haben keine freien Gärten mehr“, weiß Schiller. Andere wie Buntekuh oder Lauerhof sind nicht so gut belegt, wieder andere wie Eichholz, Neuhof oder Burgtor geben Flächen an die Stadt ab.

Neue Kleingärtner erhofft

Sozialsenator Sven Schindler (SPD) erhofft sich durch die Broschüre 100 neue Kleingärtner. Neue Wohngebiete würden den Vereinen ja auch potenzielle Mitglieder verschaffen.

Kai Dordowsky

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