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Lübeck So haben sich die Kandidaten zur Merkel-Nachfolge geschlagen
Lokales Lübeck So haben sich die Kandidaten zur Merkel-Nachfolge geschlagen
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22:52 15.11.2018
Erste CDU-Regionalkonferenz mit den Kandidaten für den CDU-Vorsitz: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (alle CDU,l-r), Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn warten auf eine Frage aus dem Publikum. Quelle: Axel Heimken/dpa
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Mehr Informationen zur Veranstaltung:

Das Rennen um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der Spitze der CDU geht in die entscheidende Phase. Am Donnerstag stellen sich die Kandidaten in der Lübecker Gollan-Werft auf der ersten von acht Regionalkonferenzen den Mitgliedern vor. Dazu erwartet die CDU rund 900 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Klicken Sie hier, um zahlreiche Fotos von den Kandidaten um die Merkel-Nachfolge Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz und der Kulisse der ersten CDU-Generalkonferenz in der Gollan-Werft in Lübeck zu sehen.

Um den Posten an der Parteispitze kämpfen Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Sie werden zunächst den Mitgliedern ihre Konzepte für die Führung der Partei darlegen. Danach sind Fragen möglich. Über den CDU-Vorsitz entscheidet ein Bundesparteitag am 7. Dezember in Hamburg.

Begrüßung durch Daniel Günther

Nach der Begrüßung durch den gastgebenden Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Daniel Günther, haben die Bewerber zehn Minuten Zeit für ihre Präsentation. Die Reihenfolge wird ausgelost.

„Ich gehe davon aus, dass bei der Regionalkonferenz in Lübeck wirklich die gesamte Bandbreite der Aktuellen Themen angesprochen wird“, sagte der Kieler Regierungschef Günther der Deutschen Presse-Agentur. „Jetzt sollen sich die Mitglieder ein Urteil bilden.“ Günther hat noch nicht erklärt, welchen Bewerber er unterstützt. „Ich werde mich dazu zu gegebener Zeit äußern“, sagte er.

Knappes Rennen der Kandidaten erwartet

Hamburgs CDU-Landesvorsitzender Roland Heintze rechnet mit einem sehr knappen Rennen bis zum Schluss. Die CDU habe allein mit den drei prominenten Kandidaten ein breites Personalangebot, um das sie andere Parteien sicher im Stillen beneideten. „Für die CDU ist dieser Ideenwettbewerb ein großer Gewinn, und ich habe in den letzten Tagen zum Beispiel zum Thema Steuerreform viele gute inhaltliche Impulse gehört“, sagte Heintze der dpa. „Für mich und auch die Wähler ist es wichtig, dass die Debatte sachlich und professionell mit dem notwendigen frischen Wind geführt wird.“

Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert erhofft sich von den drei Bewerbern für den Bundesvorsitz klare Ansagen zur künftigen Strategie seiner Partei für die neuen Länder. Einen Favoriten sieht Kokert derzeit nicht. Er rechne in Lübeck mit einer extrem spannenden Veranstaltung. „Die CDU ist derzeit die interessanteste Partei in Deutschland“, sagte Kokert.

RND/wh/dpa/kha

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