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13:51 18.11.2019
Gleich hinterm Bahnübergang wurde der Mast errichtet. Quelle: Foto: Carstens
Wesenberg

Wer häufiger mit dem Regionalexpress zwischen Reinfeld und Lübeck unterwegs ist, kennt das: Kein Netz mehr, das Telefongespräch oder die Internet-Verbindung des Smartphones reißen ab. Auch wer mit dem Auto auf der A 1 unterwegs ist, hat es häufig nicht besser.

Damit soll allerdings bald Schluss sein. Die Telekom hat dieser Tage einen neuen Funkmast errichtet – schon von Weitem zu sehen direkt an der Bahnbrücke über die Autobahn im Ortsteil Rosenhagen in der Gemeinde Wesenberg. Von Tag zu Tag wuchs der Mast, Mitarbeiter der Firma Eqos Energie aus Nordrhein-Westfalen kletterten in dem Gestänge umher.

Bau durch Tochtergesellschaft der Telekom

Dieser 40 Meter hohe Stahlgittermast soll in Zukunft das Mobilfunknetz der Telekom ergänzen. Ziel sei es, die Versorgung entlang der Autobahn und der Bahnstrecke zu verbessern. „Immer mehr Menschen sind gleichzeitig im Netz unterwegs. Sie tauschen Fotos und Videos oder arbeiten mobil. Deshalb erhöhen wir ständig Geschwindigkeit und Kapazität in unserem Netz“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Unser LTE-Ausbau in Deutschland schafft die technologische Grundlage für eine moderne digitale Gesellschaft. Davon profitiert heute auch Wesenberg.“

Den Mobilfunkmast gebaut hat die Deutsche Funkturm GmbH im Auftrag der Telekom. „Wesenberg bekommt einen modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie werden Telekom-Kunden von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm, einer Telekom-Tochtergesellschaft. In der Regel geht ein Standort sechs bis zwölf Monate nach dem Baubeginn in Betrieb und kann von den Kunden genutzt werden, also in diesem Fall im Laufe des kommenden Jahres.

Von mc

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