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Lübeck Vom Gasthaus zur Kita: Wo früher ein Tresen stand toben jetzt die Kinder
Lokales Lübeck Vom Gasthaus zur Kita: Wo früher ein Tresen stand toben jetzt die Kinder
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17:18 14.08.2019
Der Krippenraum der neuen Kita Lachswehr. Wo früher ein Tresen stand, toben jetzt die Kleinen, betreut von Heilpädagogin Anna-Lena Menzel (l.) und Erzieherin Andrea Einbock (r.). Bildungssenatorin Kathrin Weiher (hinten l.) und Kinderwege-Geschäftsführer Joachim Karschny kamen zur offiziellen Eröffnung. Quelle: Wolfgang Maxwitat
St. Lorenz Süd

Von der Holzhütte direkt hinter dem Eingang ist Bildungssenatorin Kathrin Weiher (parteilos) restlos begeistert. „Das ist eine tolle Idee“, schwärmt die Senatorin, die schon so manche Kita von innen gesehen hat. „Kinderwege hat hier Juwel geschaffen“, sagt Kathrin Weiher.

Das Holzhaus mitten im Raum begeistert die Senatorin

Nach 250 Jahren Gastronomie und längerem Leerstand sind Kinder in das Gebäude von 1751 an der Lachswehr eingezogen. Wo einst ein Tresen stand, befindet sich jetzt die Krippengruppe. Ein Holzhaus steht mitten im Raum der früheren Gaststätte, es dient als Wickelraum und Toilette, von der anderen Seite ist es eine Schlafhütte für die Kleinsten.

So sieht die neue Kita Lachswehr aus

Kinderwege traut sich alles zu“, lobt die Bildungssenatorin das gemeinnützige Sozialunternehmen, das sich in den vergangenen Jahren zum drittgrößten Kita-Anbieter in der Hansestadt gemausert hat. Zwölf Kitas und 13 Schulkindhäuser betreibt das Unternehmen nach Angaben von Geschäftsführer Joachim Karschny – nur das Kitawerk der Gemeindediakonie und die Stadt sind größere Träger.

35 Kinder werden hier in drei Gruppen betreut

Im August 2018 hatte Kinderwege die 1978 gegründete „Babygruppe Lübeck“ übernommen und die Lachswehr vom Lübecker Motorboot-Club gemietet – für 25 Jahre. Aktuell werden hier 35 Kinder in drei Gruppen von Leiterin Cornelia Ryschka und ihren zehn Mitarbeiterinnen betreut. „Bis zu 40 Kinder können wir betreuen“, sagt die Leiterin.

342 000 Euro kostete der Umbau des Hauses. Ein Großteil wurde von der Stadt und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung finanziert. Kinderwege hat 100 000 Euro selbst aufgebracht. „Das ist unsere vorletzte Kita“, sagt Geschäftsführer Karschny. Im September wird noch eine Einrichtung im Kepler-Quartier eröffnet.

Von dor

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