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Lübeck Landesregierung verspricht mehr Stellen für Wasserschutzpolizei
Lokales Lübeck Landesregierung verspricht mehr Stellen für Wasserschutzpolizei
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16:14 01.10.2019
Seit 100 Jahren unterwegs: die Wasserschutzpolizei Travemünde.
Seit 100 Jahren unterwegs: die Wasserschutzpolizei Travemünde. Quelle: Hfr
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Travemünde

Die Wasserschutzpolizei (Wapo) in Schleswig-Holstein erhält mehr Personal und eine andere Struktur. Die Landesregierung werde bis zum Jahresende ein entsprechendes Konzept vorstellen, bestätigte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts bei einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Wasserschutzpolizei in Lübeck-Travemünde. Sie wurde am 1. Oktober 1919 als Reichwasserschutzstation Travemünde gegründet.

Kein rechtsfreier Raum

Vor allem der Stellenabbau in den Jahren 2014/2015 um landesweit fast 25 Prozent habe zur Schließung von Revieren und Stationen an der Küste geführt, sagte Geerdts. Deshalb betreue die Wasserschutzpolizei von Travemünde aus heute einen maritimen Bereich von der Hohwachter Bucht über Puttgarden bis Lauenburg, sagte er. Damit die Küstengewässer wegen einer zu knappen Personaldecke nicht zum rechtsfreien Raum würden, wolle die Landesregierung jetzt das Ruder wieder in Richtung einer zukunftsfähigen Wasserschutzpolizei umlegen, sagte der Staatssekretär. Beschlossen sei bereits ein deutlicher Personalzuwachsvon über 20 Planstellen für die Wapo in Schleswig-Holstein. „Das Ruder wird wieder Richtung zukunftsfähiger Wapo umgelegt“, so Geerdts.

GdP gratuliert

Im Rahmen der Feierlichkeiten wünschte auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) allen Kolleginnen und Kollegen „viel Glück und Erfolg, sowie immer eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Von dpa/ste