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Lübeck Literatur im Kirchhof
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16:24 29.05.2019
Gestalten die Lesungen im Kirchhof mit (v.l.): Ursula Roscher Meiz, Veranstalterin Hanna Petersen, Petri-Pastor Bernd Schwarze, Peter Ortmann, Annemarie Oldenburg, Elena Pavlova, sitzend: Amélie Engelmann Quelle: Friederike Grabitz
Innenstadt

Ein warmer Wind, ein besonderes Licht, das majestätische Charisma der alten Kirche: Die Idee zu den Lesungen kam Hanna Petersen, als sie eines Tages vor der Petrikirche stand. Hier, dachte sie, genau hier eine Lesung zu hören, zusammen mit vielen anderen Menschen, eingerahmt von Musik in der Abendluft, das wäre schön.

Sie sprach mit dem damaligen Pastor von St. Petri und gewann ihn für die Idee, Musiker und Laien zu einer Lesungsreihe einzuladen. Das war 2003, seit dem organisiert Petersen die Veranstaltung anfangs alle zwei Jahre und inzwischen jährlich. Begleitet von Musikern lesen jeweils zwei Lübecker oder Lübeckerinnen eine Kurzgeschichte, Prosa oder Ausschnitte aus einem Roman. Was es zu hören gibt, suchen sie selber aus.

Dieses Jahr wird unter anderem die Direktorin der Gemeinnützigen, Angelika Richter, dabei sein, der Leiter des Behnhauses Alexander Bastek und LN-Kulturressort-Leiterin Petra Haase. Sie liest am gleichen Abend wie OzD-Schülerin Amélie Erdmann, die ihr Buch schon ausgewählt hat. Was sie lesen wird, soll eine Überraschung bleiben. Sie verrät aber, dass es „abwechslungsreich und komisch“ ist. Sie wird am 3. Juni und damit gleich am ersten Abend lesen. Dazu kommt Peter Ortmann mit seiner Tochter Charlotte Ortmann und freut sich schon darauf, auf dem Petrikirchhof Jazz zu machen. An den darauf folgenden vier Abenden gibt es jeweils um 20.30 Uhr eine weitere Überraschungs-Lesung. Carola Scherf ist am 5. Juni dabei – als erste Pastorin. Der Text, den sie sich ausgesucht hat, passt zu ihrem Beruf: „Er ist nicht christlich, berührt aber Sinnfragen“. Am vorletzten Abend kommt zur musikalischen Begleitung ein ganzer Frauenchor. „Wir singen Volkslieder, Jazz oder Pop, die Lieder sind zum Beispiel auf japanisch und auf plattdeutsch“, fasst Sängerin Annemarie Oldenburg zusammen und Chorleiterin Elena Pavlova ergänzt: „Singen kann man in jeder Sprache“.

„Diese Veranstaltung passt wunderbar an diesen Ort“, sagt Petersen. Vorgelesen zu bekommen, sagt sie, sei ein Geschenk. Deswegen möchte sie für die Veranstaltungen auch keinen Eintritt nehmen, „das würde sich falsch anfühlen“. „Eltern lesen ihren Kindern auch vor. Es ist eine Möglichkeit, das wieder zu erleben“. Bei Regen finden die Lesungen in der Kulturkirche St. Petri statt.

Das vollständige Programm finden Sie unter http://www.st-petri-luebeck.de.

Friederike Grabitz

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