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Lübeck Schaden an der Kaimauer: Schuppen 9 unterspült
Lokales Lübeck Schaden an der Kaimauer: Schuppen 9 unterspült
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17:41 29.01.2019
Taucher Andreas Ulbrech und Mitarbeiter der LPA begutachten das Loch am Schuppen 9.
Taucher Andreas Ulbrech und Mitarbeiter der LPA begutachten das Loch am Schuppen 9. Quelle: Holger Kröger
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 An der Wasserseite des Schuppens 9 klafft seit rund einer Woche ein tiefes Loch im Pflaster. Und es geht weiter, etwa 3,50 Meter unter dem Fundament des Schuppens entlang, wie Guido Kaschel, Bereichsleiter der Lübeck Port Authority (LPA), weiß.

Zunächst einmal wurde die neu entstandene Baustelle gesichert, der betroffene Innenbereich des Schuppens – ein Lagerraum – gesperrt. Taucher der Firma Hock untersuchten die Kaianlage. Kaschel fasst das Ergebnis zusammen: „In der 115 Jahre alten Spundwand ist eine Öffnung entstanden, durch die der Boden ausgelaufen ist.“ Das Hochwasser sei nicht die Ursache der Unterspülung. Kaschel geht eher von Altersschwäche der Kaianlage aus.

Ein Lagerraum des Schuppen 9 an der Lübecker Untertrave ist gesperrt. Es gibt eine große Unterspülung des Gebäudes.

Jetzt werde man Stahlplatten vor die schadhafte Stelle schweißen und die Spundwand wieder verfüllen, allerdings könne es wetterbedingt „zwei bis drei Monate dauern, bis alles fertig ist“. Bis dahin seien weder die Sicherheit des Schuppens noch die Nutzung desselben in Gefahr.

Sabine Risch