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Lokales Lübeck Lübeck: Auto fährt ins Gleisbett – Fahrer folgte dem Navi
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20:19 10.01.2020
Ein Autofahrer ist am Bahnübergang Ratzeburger Allee ins Gleisbett gefahren. Er folgte wohl den Anweisungen eines Navis. Quelle: Holger Kröger
St. Jürgen

Wegen eines Autos im Gleisbett hat die Bahn am frühen Freitagabend den Verkehr auf der Strecke Lübeck-Rostock in beiden Richtungen unterbrochen. Ein Autofahrer aus dem Kreis Segeberg war am Bahnübergang Ratzeburger Allee in Lübeck stadtauswärts nach links abgebogen und hatte seinen Wagen im Schotter festgefahren. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug bergen.

Nach Angaben der Bundespolizei folgte der Fahrer den Anweisungen eines Navigationssystems. Alkohol oder Drogen waren demnach nicht im Spiel. Die Sperrung dauerte von 17.40 bis 18.03 Uhr.

Klicken Sie hier, um weitere Bilder von dem Unfall zu sehen, der sich am 10. Januar 2019 in Lübeck ereignet hat. Ein Autofahrer in Lübeck war offenbar seinem Navi gefolgt und in einem Gleisbett gelandet.

Zweiter Fall in dieser Woche

So etwas sei an dieser Stelle nicht zum ersten Mal passiert, sagt Bundespolizei-Sprecher Sven Klöckner. „Es ist der zweite Fall in kürzester Zeit, dass die Leute sich einfach auf das Navi verlassen, ohne auf die Gegebenheiten zu achten.“ Der letzte Fall habe sich am vergangenen Montag um 6 Uhr ereignet. „Da konnte man das Fahrzeug noch rausschieben.“

Der Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr liege bei dem neusten Fall nicht vor, weil kein Zug eine Schnellbremsung einlegen musste, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittlungen lägen jetzt bei der Landespolizei.

Von Hanno Kabel

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