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Lübeck Lübeck: Das große Duckstein-Festival-ABC
Lokales Lübeck Lübeck: Das große Duckstein-Festival-ABC
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07:00 29.07.2019
Der Blick von oben aufs Duckstein-Festival am westlichen Ufer der Untertrave. Quelle: Bergmanngruppe
Innenstadt

Bei vielen kommt Vorfreude auf – und zwar spätestens dann, wenn die weißen Pagodenzelte am Ufer der Trave aufgebaut werden. Es ist das 21. Festival seiner Art, das vom 2. bis 11. August zwischen Radisson Blu Senator Hotel und Musik- und Kongresshalle stattfindet. Hier das Duckstein-ABC :

A wie Anfang: Auf der Meile mit Kunsthandwerk, Gastronomie und zwei Bühnen geht es los, bevor das Festival eröffnet ist: Die Stände öffnen bereits am Nachmittag. Um 18.15 Uhr hat Ohles Kiste auf dem Straßentheaterplatz seinen Auftritt mit brettharter Artistik.

B wie Bürgermeister: Jan Lindenau eröffnet um 19 Uhr auf der Travebühne das Festival offiziell. Im Anschluss geben hier ReCartney, europaweit führende Paul-McCartney-Band, ihre Tribute Show.

C wie Cosmopauli:Die fünfköpfige Band mit den Sängern Sara Jane McKinn und Konrad Wissmann will mit Songs aus Rock, Pop und Dance sowie ihrer energiegeladenen Bühnenshow am Sonnabend, 3. August, ab 20 Uhr auf der Wasserbühne für Stimmung sorgen.

D wie Duckstein:Duckstein ist eine Biermarke der Carlsberg A/S, ein obergäriges Bier von rötlicher Farbe, das am ehesten der Kategorie Altbier zuzuordnen ist.

E wie Eintrittsgeld:Das gibt es nicht beim Festival, Straßenkunst, Musik und die tolle Atmosphäre sind frei für jedermann.

F wie Falafel:Die gehören zum Duckstein-Festival wie das Wasser und die Altstadtkulisse. Seit Jahren ist das syrische RestaurantPalmyra“ aus Hamburg dabei. Nicht nur Vegetarier stehen hier oft extrem lange Schlange, um leckere Falafel zu ergattern.

G wie Gastronomen: Einzige Lübecker Gastronomen sind in diesem Jahr Dirk und Jörg Iwan vom Lübecker Weinkontor.

H wie Highlight: Für viele Lübecker Fans ist es der Auftritt der Band Max & Friends, dieses Mal wieder mit der Sängerin Nathalie Dorra. Wie stets, werden die Lokalmatadoren am zweiten Freitag (9. August) ab 19.30 Uhr auf der Travebühne spielen. Es wird voll. . .

I wie Information: Programmhefte liegen an beiden Zugängen zur Meile aus. Weitere Informationen unter: www.duckstein-festival.de, www.facebook.de/ducksteinfestival oder www.instagram.com/ducksteinfestival.

J wie Jubel:Der brandet auf, wenn die Musiker auf der Travebühne das Publikum in Begeisterung versetzen oder wenn die Straßenkünstler mit Akrobatik oder Comedy große wie kleine Besucher verzaubern.

K wie Kulinarik:Da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein, denn es gibt Süßes wie Waffeln am Stiel oder Crêpes, zudem herzhafte Flammkuchen und Quiches, indische, afrikanische oder italienische Speisen, Fingerfood und eine große Auswahl an Käsesorten. Neu ist die Street Food Terrasse gegenüber dem zentralen roten Duckstein-Stand. Hier gibt es trendiges Essen wie Burger oder Burritos.

L wie Lounge: Viele schauen neidvoll auf die leicht erhöht an der Seitentreppe zum Hotel gelegene Senator-Lounge. Hier findet alljährlich die große Eröffnung mit geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft statt. Firmen können sie für Veranstaltungen buchen – die meisten sind seit Jahren Stammkunden.

M wie Musik: Die gibt es in vielerlei Variationen auf der Travebühne – vom Singer/Songwriter über Rock, Pop und Soul bis hin zum Blues und Rock’n’ Roll. Mit dabei ist auch der Lübecker Florian Künstler, der sich durch starke Texte und tiefe Emotionen in einer Kombination aus klassischen und modernen Komponenten des Folk auszeichnet. Zu hören ist er am Sonntag, 4. August, um 19.30 Uhr.

N wie Nacht: Nach Einbruch der Dunkelheit hat das Festival noch einmal einen ganz anderen, sehr romantischen Reiz, denn wenn in den Altstadthäusern jenseits der Trave die Lichter angehen und am Traveufer nur noch die weißen Pagodenzelte leuchten, ist das kaum zu überbieten.

O wie offen: Geöffnet ist das Festival freitags und sonnabends von 16 bis 24 Uhr, sonntags von 14 bis 22 Uhr, montags bis donnerstags von 17 bis 23 Uhr.

P wie Platz: Wer gemütlich am Ufer sitzen und den Bands auf der Wasserbühne nicht nur lauschen, sondern auch aus der Nähe zuschauen möchte, sollte sehr frühzeitig einen Sitzplatz blockieren. Ähnliches gilt für die Straßentheater-Bühne.

Q wie Quasselstrippe: Den Moderator Mick M. einmal sprachlos zu erleben, dürfte in bislang 20 Jahren Duckstein-Festival noch keinem gelungen sein. Er verbreitet gute Laune, plaudert locker-flockig vor sich hin und bringt seine geballte Erfahrung in Sachen Festival ein.

R wie Regen: Wird hoffentlich nicht auftreten. Doch aus den Vorjahren wissen Kenner des Festivals, dass es meist nach heftigen Regenschauern genauso fröhlich weitergeht wie davor.

Weckt mit Salsa und Bachata karibische Lebensfreude: Tanzlehrer Rasoul . Quelle: Bergmanngruppe

S wie Salsa:Den vermittelt Rasoul traditionsgemäß auf dem Theaterplatz. Heiße Rhythmen, Lebensfreude pur – zu erleben am Freitag, 9. August, ab 19.45 Uhr.

T wie Tipp: Die Anreise mit dem eigenen Pkw empfiehlt sich nicht, denn an der Musik- und Kongresshalle sowie am Radisson Blu Senator Hotel gibt es zwar einige Parkplätze, aber die sind meist hoffnungslos überfüllt. Erschwerend kommt hinzu: Auch Besucher des Circus Roncalli werden hier nach Parkplätzen schauen. Es empfiehlt sich, mit dem Fahrrad oder dem Bus – Haltestellen Holstentorplatz oder An der Untertrave – zu kommen. Linien und Fahrplan unter www.sv-luebeck.de/de/fahrplan.html.

U wie Urlaub: Den nimmt sich so mancher Lübecker eigens fürs Festival.

V wie Verboten:Schlechte Laune.

W wie White Night:Die feiert Premiere beim Duckstein-Festival am Traveufer. Am Dienstag, 6. August, werden alle Gäste gebeten, in Weiß zu erscheinen. Das soll dem Event eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Dazu präsentieren Side by Side feat. Leandro Saint-Hill zeitgemäße Interpretationen bekannter Songs aus Pop, Soul und Jazz.

X wie „X-Factor“: Die Castingshow hat das Folk-Pop-Duo Mrs. Greenbird gewonnen, das am Montag, 5. August, ab 19.45 Uhr mit Gute-Laune-Musik aufwartet.

Y wie Yoyo-Performance: Die bietet Weltklasse-Yoyo-Künstler und Publikumsliebling Naoto am Sonnabend, 3. August, um 16.55, 19.15 und 21.15 Uhr sowie am Sonntag, 4. August, 16, 18 und 20.30 Uhr.

Z wie Zelte:Insgesamt 55 große und kleine Zelte werden Anfang kommender Woche wieder das Traveufer in eine regelrechte Zeltstadt verwandeln.

Sabine Risch

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