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Lübeck Lübeck: Freude über Quartiershäuschen am Brolingplatz
Lokales Lübeck Lübeck: Freude über Quartiershäuschen am Brolingplatz
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19:01 10.04.2019
Jan Lindenau (v. l.), Detlef Aue, Regine Groß und Max Schön freuen sich über das neue Quartiershäuschen.
Jan Lindenau (v. l.), Detlef Aue, Regine Groß und Max Schön freuen sich über das neue Quartiershäuschen. Quelle: Lutz Roeßler
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Mit einem flotten Rap haben sich Mitglieder der Initiative „Brolingplatz“ bei Geldgebern und Förderern bedankt, und sie zu einem kleinen Umtrunk in das eigene, neue Quartiershäuschen eingeladen. Die offizielle Eröffnung des Treffs ist für den 24. Mai zum Tag der Nachbarn vorgesehen.

Neues Quartierhäuschen für 135 000 Euro

Jetzt steht es in voller Pracht, das 135 000 Euro teure Quartiershäuschen. Mit einer Fassade aus witterungsbeständigem Douglasienholz, einem etwa acht mal sechs Meter großen Innenraum, einem barrierefreien WC, einer Küche und einem Lagerraum steht es an der Adresse Brolingplatz 1. „Es ist noch viel schöner, als ich gedacht habe“, schwärmte eine sichtlich glückliche Vereinsvorsitzende, Regine Groß. Sie stimmte ein in einen munteren Rap: „Es liegt viel Potenzial in diesem Quartier. Lasst uns was draus machen, gemeinsam hier“, lautete einer der Sprechreime.

Langer Weg von Planung zu Vollendung

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) begrüßte den neuen Treff: „Wenn alle an einem Strang ziehen, und etwas wirklich wollen, dann kommt es auch zu dem, was man sich vorgestellt hat“, sagte Lindenau mit Blick auf die lange Planungs- und Genehmigungsphase. „Viel Engagement, Hartnäckigkeit und Teamgeist“ hätten sich ausgezahlt, so Lindenau.

Unterstützung von Stiftung und Bauverein

Auch Max Schön, Chef der Possehl-Stiftung, lobte den Bau. Die Stiftung hatte 127 500 Euro gegeben, der Lübecker Bauverein 2500 Euro. Darüber hinaus hatten einige Lübecker Firmen den Bau unterstützt. „Wir danken Ihnen allen sehr“, sagte Groß. Künftig sollen hier im neuen Treff unter anderem gemeinsame Kochabende stattfinden, Spiele gemacht oder gemeinsam gefrühstückt werden. Zwar steht das Häuschen, und auch die Einbauküche funktioniert schon. Aber die Initiative hat noch einen Wunschzettel parat: „Uns fehlen unter anderem noch ein Staubsauger, eine Kaffeemaschine, große Thermoskannen, Geschirr und Bestecke. Wir freuen uns über jedes Geldgeschenk oder Gutscheine zur Einweihung“, ließ Groß die Gästeschar wissen.

Rüdiger Jacob