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19:56 03.12.2019
Dr. Jens Meier (l.), Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, und Gerald Goetsch, Chefredakteur der Lübecker Nachrichten, freuen sich auf die Bewerberprojekte für den „Lübeck Future Award“. Quelle: 54° / Felix Koenig
Lübeck

Es soll ein ganz besonderer Abend werden, am 9. Mai ab 18.30 Uhr, wenn zur ersten Lübecker Mediennacht geladen wird. Eine Veranstaltung der Lübecker Nachrichten in der Kulturwerft Gollan zusammen mit dem Medienpartner NDR.

Und die lübschen Hochschulen werden bei der Premiere ganz besonders ins Rampenlicht gerückt, mit der Vergabe des Innovationspreises namens „Lübeck Future Award“. Er wird erstmalig von den Stadtwerken Lübeck ausgelobt und ist mit 5000 Euro dotiert.

Konzepte stehen unter Leitthema Nachhaltigkeit

„Unter dem Leitthema Nachhaltigkeit wird der ,Future Award’ herausragende Konzepte für Dienstleistungs-Produkte, Geschäftsmodelle oder Forschungsergebnisse in drei Themenbereichen prämieren“, sagt Stadtwerke-Chef Dr. Jens Meier.

Der Siegerpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Quelle: Lutz Roeßler

Die Forschungs-Projekte sollten sich dadurch auszeichnen, dass sie durch die Nutzung neuer Technologien ein ökologisch nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Zusammenleben für die Bürgerinnen und Bürger in Lübeck fördern.

Wer kann teilnehmen? „Alle Antragsteller müssen Mitglieder der Technischen Hochschule Lübeck oder der Universität zu Lübeck sein“, nennt Meier die Voraussetzungen. Dabei umfasst der ausgerufene Wettbewerb drei mögliche Innovationsthemenfelder.

„Wie kann E-Mobilität für die Menschen in Lübeck attraktiver werden?“ ist Challenge 1 überschrieben. Challenge 2 fragt: „Wie kann das Internet der Dinge, IoT abgekürzt, die Umwelt und das Leben der Menschen in Lübeck verbessern? Und Challenge 3 möchte die Frage beantworten, wie mit Blockchain ein Mehrwert für die Umwelt und die Menschen in der Hansestadt erzielt werden kann.

„Alles Themen, die uns bewegen“

„Damit haben wir drei Themenkomplexe identifiziert, die uns bewegen“, betont Jens Meier, „und das sind alles Themen, an denen wir dran sind und die einen klaren Zukunftsfokus haben.“ Zudem könnten diese hier in Lübeck sehr gut entwickelt werden, so sein Ausblick.

Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach. Quelle: Roeßler

Dass die beiden Hochschulen in den abgefragten Bereichen schon hervorragend aufgestellt sind, ist den Stadtwerken aus bereits bestehenden Kooperationen bewusst. Unter anderem gründete sich Anfang des Jahres der Verein EnergieCluster Digitales Lübeck.

Dieser Verbund aus Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft will gemeinsam Lübeck als Modellregion einer intelligent vernetzten Stadt mit hoher Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Und die Geschäftsstelle ist bei den Stadtwerken angesiedelt.

„Ich begrüße es sehr, dass der ,Lübeck Future Award’ ins Leben gerufen wurde“, sagt Lübecks Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, „die Themen des Wettbewerbs seien Bestandteile der Uni-Forschungsagenda und sind in Zeiten der Digitalisierung von größter Bedeutung.“

„Deshalb möchte ich ermutigen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen und sich somit in die Gestaltung der Zukunft unserer Hansestadt einzubringen“, so ihr appellativer Wunsch.

TH-Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig. Quelle: Neelsen

Die Präsidentin der TH Lübeck ist ebenfalls äußerst erfreut, dass der Wettbewerb ins Leben gerufen worden ist. „Es ist immer wieder faszinierend, was für gute, kreative, außergewöhnliche Ideen und Projekte an Hochschulen geboren werden“, sagt Dr. Muriel Kim Helbig.

Und gerade in Bereichen wie Umwelt, Gesundheit und digitale Technologien, in denen sich die TH in Lehre, Forschung und Transfer gut aufgestellt habe, sei man auf diesen frischen Wind der Studierenden angewiesen. „Genau hier setzt der Lübeck Future Award an“, bemerkt sie.

LN-Chefredakteur Gerald Goetsch sieht durch den Award für die beiden Hochschulen insbesondere die Chance, mit ihren innovativen Ideen an die breite Öffentlichkeit zu gehen. „So werden Einblicke in Forschung gewährt, und es wird die Bedeutung der Hochschulen als Innovationsorte für unsere Stadt verdeutlicht“, so Goetsch.

Im März gibt es eine Art Vorentscheid

Doch wie geht es weiter? Bis Ende Januar können sich Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und -teilnehmer registrieren lassen. Am 29. Februar endet die Bewerbungsfrist. Für Mitte bis Ende März ist schließlich eine öffentliche Präsentation, ein sogenannter Pitch, der Wettbewerbsbeiträge geplant.

In dieser Vorveranstaltung der Stadtwerke können die Studenten und ihre Professoren für ihre Projekte werben. Wer davon den „Lübeck Future Award“ erringen wird, zeigt sich schließlich bei der Media-Nacht 2020 in der Gollan-Kulturwerft am 9. Mai.

Wer eine Idee hat – jetzt anmelden

Der Wettbewerb „Lübeck Future Award“ umfasst insgesamt drei mögliche Challenges, zur E-Mobilität, zum Internet der Dinge und zur Blockchain-Technologie. Wer teilnehmen möchte, muss der TH oder der Uni angehören und muss sich erstmal als Einzelperson oder als Team bis zum 31. Januar unter future@swhl.de registrieren.

Es werden Angaben zum Namen, zur Anschrift, ein Immatrikulationsnachweis sowie zur ausgewählten Challenge benötigt. Danach wird man von den jeweiligen Themenpaten zum weiteren Vorgehen kontaktiert.

Wer eine Lösung erarbeitet hat und diese einreichen möchte, kann dies ebenfalls unter der E-Mail-Adresse future@swhl.de tun. Die Stadtwerke benötigen ein kurzes Konzept der Lösungsidee. Dieses sollte nicht mehr als fünf DIN A4-Seiten umfassen, aber alle Aspekte der Lösung beinhalten und insbesondere auf die vier Handlungsfelder – Nachhaltigkeit, Innovation, Lübeck-Bezug, Einfluss – eingehen.

Alle Fragen zur Ausschreibung können ebenfalls an future@swhl.de gerichtet werden.

Von Michael Hollinde

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