Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Gehweg ist gefährliche Holperpiste
Lokales Lübeck Gehweg ist gefährliche Holperpiste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:59 17.04.2019
Katastrophal: Hans-Peter Aniol zeigt ein besonders übles Stück des Gehwegs in der Arnimstraße. Quelle: Lutz Roeßler
St. Gertrud

Tiefe Risse im Asphalt, dicke Baumwurzeln, die bis zu 15 Zentimeter in die Höhe ragen, aufgerissene Stellen mit kleinen und großen Asphaltbrocken: Der linke Gehweg an der Arnimstraße ist zumindest auf den letzten 700 Metern in Richtung Wesloer Straße eine einzige Buckelpiste mit fiesen Stolperfallen.

Viele ältere Menschen mit Rollator

„Dieser Fußweg ist eine Strafe“, sagt die Dame mit dem Rollator, die dann flugs in ihren Bus einsteigt. Auch unmittelbar neben dem Wartehäuschen tun sich teils tiefe Krater auf, obwohl gegenüber ein Pflegeheim liegt. Hans-Peter Aniol weiß: „Hier gehen öfter alte Leute mit Rollator entlang.“ Er selbst ist gut zu Fuß - der 65-Jährige, der am Rittbrook wohnt, ist „leistungsorientierter“ Läufer, der viermal pro Woche die Strecke entlang läuft, „denn für Wettkämpfe muss ich nicht nur im Wald trainieren, sondern auch auf Asphalt“. Wegen des schlechten Zustands des Gehweges läuft er oft auf dem Radweg. „Aber dort werde ich regelmäßig von Radfahrern angepöbelt“, erzählt er.

„Schäden regelmäßig beseitigen“

Aniol kennt die etwa 700 Meter lange Strecke in- und auswendig. Das Problem: Der Gehweg liegt zwischen den Kleingärten und dem Grünstreifen mit seinen großen Alleebäumen, deren mächtige Wurzeln immer wieder den Asphalt des Fußweges aufsprengen. „Mir ist schon klar, dass man die Wurzeln nicht kappen kann, aber man müsste auf dem Gehweg regelmäßig die Schäden beseitigen. Ähnlich wie auf dem Radweg“, meint er.

„Meist wird nur weggefräst“

Der 65-Jährige zeigt auf einen Abschnitt, an dessen beiden Enden rote Markierungen gesetzt wurden. „Die fräsen einfach nur den Asphalt weg, dann passiert nichts weiter.“ Das größte Stück mit aufgebrochenem Asphalt, der in größere und kleinere Brocken zerfallen ist, erstreckt sich auf etwa 20 Metern Länge.

Stadt verspricht Ausbesserung

Auf LN-Anfrage sagt Stadtsprecherin Nicole Dorel: „Auch dieser schadhafte Gehweg ist der Verwaltung bekannt, ebenso wie viele andere in der Hansestadt .“ Aufgrund der Anfrage hätten sich Kollegen des Bereichs Stadtgrün und Verkehr die Situation vor Ort angesehen – und würden bereits am Mittwoch die entsiegelten Flächen neu mit Hanse Grand ausprofilieren, um die Gefahrenstellen zu beseitigen.

Grundsanierung nicht möglich

Eine Grundsanierung des Fußweges hingegen sei wegen der schützenswerten Bäume und ihrer Wurzeln nicht möglich. Dorel: „Deshalb verzichtet man auf den Einsatz von Asphalt in den Wurzelbereichen, entsiegelt diese Flächen und füllt oder befestigt sie entsprechend mit Grand/Kies.“ Die einzige Möglichkeit, eine dauerhafte Lösung herbeizuführen, sei eine Entfernung des gesamten Asphalts und die Herstellung eines wassergebundenen Weges. „Eine solche Baumaßnahme“, so die Stadtsprecherin, „muss aber hinsichtlich der Kosten zunächst geprüft werden.“

Sabine Risch

Lübeck Blöken auf der Landstraße - Schafherde wieder auf dem Priwall

185 Mutterschafe und 120 Lämmer kehren aus dem Winterdomizil in Mecklenburg-Vorpommern zurück – Erstmals werden sie nicht auf die Fähre laufen, sondern mit dem Anhänger ans Dummersdorfer Ufer gebracht.

17.04.2019

Der international bekannte Künstler Jens J. Meyer hat in Travemünde eine maritime Skulptur aufgebaut - „Sehzeichen“ wird 2019 „Headliner der WindArt“

17.04.2019

Torsten Warnick begleitete in Lübeck eine Kundin aus dem Taxi ins UKSH, weil sie es allein nicht geschafft hätte. Als er wiederkam, war sein Auto weg.

17.04.2019