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Lübeck Tierheim irritiert: Klo-Kätzchen aus Lübeck kommt zurück zum Besitzer
Lokales Lübeck Tierheim irritiert: Klo-Kätzchen aus Lübeck kommt zurück zum Besitzer
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18:48 15.08.2019
Der kleine Kater der am Sonnabend in einer Toilette in einem Mehrfamilienhaus in Lübeck gefunden wurde. Quelle: Privat
St. Lorenz Nord

Es müssen aufregende und anstrengende Tage für den kleinen Kater sein, den eine Frau bei sich am Sonnabend in der Toilettenschüssel gefunden hat. Sie brachte den sechs bis acht Wochen alten Kater ins Tierheim, wo er aufgepäppelt wurde. Nun soll der Kleine aber zurück zu seinem ursprünglichen Besitzer.

Veterinäramt entschied

Durch einen Beschluss des Veterinäramtes darf der ursprüngliche Besitzer des kleinen Katers ihn wieder aufnehmen. Der Besitzer wurde durch einen Veterinär der Stadt geprüft, ob er im Stande dazu ist, für das Wohl des kleinen Katers zu sorgen. Nun muss das Tierheim ihm den Stubentiger aushändigen.

Tierheim mit Vorbehalt

Ein etwas mulmiges Gefühl dabei hat Tina Mirring-Waack vom Tierheim. „Es gab ein wenig Aufruhr unter den Kollegen, als wir das erfahren haben“, erzählt sie. „Natürlich sind uns die Umstände nicht bekannt, wie die Katze ins Klo gefallen ist, es kann ja auch gut ein Unfall gewesen sein, trotzdem habe ich ein mulmiges Gefühl, die Katze zurückzugeben.“ Der Entscheidung der Behörde muss sich Mirring-Waack trotzdem beugen.

„Dem Kleinen geht es trotz all dem, was passiert ist, gut. Er war stark unterkühlt, als er hier angekommen ist, aber mittlerweile geht es ihm besser“, berichtet Mirring-Waack. Ebenfalls gebe es keine Anzeichen darauf, dass der Kater zu Hause schlecht behandelt wurde. „Er frisst gut und hat einen guten Kontakt zu Menschen. Bei seinem Pfleger, wo er die letzten Tage gewohnt hat, war er auch mit einer anderen Katze zusammen, damit der Kleine nicht so alleine ist.“

Finderin hatte andere Pläne

Auch die Finderin des Katers hatte sich einen anderen Ausgang gewünscht. „Wir wollten das Kätzchen eigentlich abholen, wenn es ihm wieder besser geht“, sagte die Frau. Sie selbst habe in der Wohnung allerdings keinen Platz, sie besitzt ja bereits zwei Katzen. Aber jemand aus der Familie hätte sich gefunden und sich bereits auf den kleinen Kater gefreut. Sogar einen Namen hatten sie schon gefunden: „Keramik" – in Erinnerung an den Fundort in der Kloschüssel. „Schade, dass die tapfere Katze nicht zu uns zurück kommt - wir hoffen sehr, dass es ihr bei den früheren Besitzern gut geht“, sagte die Finderin.

Von Max von Schwartz

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