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Lübeck Feuer griff auf weitere Reihenhäuser über
Lokales Lübeck Feuer griff auf weitere Reihenhäuser über
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13:30 27.12.2018
Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser im Reihenhauszug zu verhindern – erfolglos. Quelle: Holger Kröger/Video: Mopics
Lübeck

Ein Einsatz mit besonderer Schwierigkeit: Das Haus, dessen Dachstuhl Feuer gefangen hatte, ist Teil eines Reihenhauszugs. Die Gefahr: Flammen können rasch auf benachbarte Teile des Gebäudekomplexes übergreifen.

Die Feuerwehr versuchte daher mit aller Kraft, genau das zu verhindern – wie es scheint, zumindest nicht ganz erfolgreich: Gegen 18 Uhr war sowohl das Haus, in dem das Feuer ausgebrochen war, als auch das daneben stehende Reihenendhaus unbewohnbar. Ein weiteres Haus war durch die Löscharbeiten zumindest stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Großeinsatz im Lübecker Stadtteil Moisling: Am Nachmittag des zweiten Weihnachtstages war in einem Dachstuhl Feuer ausgebrochen. Am Tag danach laufen die Aufräumarbeiten.

Der Alarm bei der Lübecker Feuerwehr ging um 15.19 Uhr ein. „Die Brandbekämpfung erfolgte mit Trupps im Innenangriff und über Steckleiterteile von außen“, erläuterte ein Sprecher der Feuerwehr.

„Eine Drehleiter mit Wenderohr wurde in Stellung gebracht, die Ausbreitung in den Dachstuhl konnte allerdings nicht mehr verhindert werden“, so der Sprecher.

Die Feuerwehr versuchte am Nachmittag des Zweiten Weihnachtstages, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser im Reihenhauszug im Bruchweg zu verhindern. Zumindest in einem Fall scheint dieser Kampf verloren.

Aufgrund einer sehr starken Rauchentwicklung waren alle Trupps mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Laut Feuerwehr waren in Spitzenzeiten zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie vier freiwillige Wehren im Einsatz – insgesamt rund 70 Kameraden.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis spät in den Abend hin.

Zwei Menschen werden durch den Rettungsdienst behandelt

Zwei 25 und 28 Jahre alte Bewohner des Hauses wurden leicht verletzt, sie wurden vom Rettungsdienst behandelt. Nach LN-Informationen wurden zwei Personen, die in dem Haus wohnen, von der Polizei an Verwandte übergeben. Aus dem brennenden Haus sind von der Feuerwehr auch zwei Wellensittiche lebend gerettet worden.

Wie es zum Brand im Bruchweg kommen konnte, ist noch unklar. Beamte des Kommissariats 11 der Lübecker Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Sachstand wird einerseits wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt, andererseits kann ein technischer Defekt als Brandursache ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen der Polizei derzeit jedoch nicht vor.

Das durch den Brand stark beschädigte Mittelreihenhaus und die beiden angrenzenden Reihenhäuser sind derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Schaden wird nach einer ersten Einschätzung auf über 100 000 Euro beziffert.

RND/pat

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