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Lübeck Lübeck-Umfrage: Lebensqualität und Kulturangebot stimmen
Lokales Lübeck Lübeck-Umfrage: Lebensqualität und Kulturangebot stimmen
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19:20 31.07.2019
Die Wirtschaftsförderung Lübeck wollte von den Lübeckern wissen, ob für sie die Hansestadt mehr ist als Tourismus und Marzipan. Quelle: Timon Ruge
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Lübeck

Parallel zur alle zwei Jahre erstellten Studie des Innofact-Institutes – dort bewerten junge Berufstätige aus ganz Deutschland anhand von Fragen aus fünf Themenbereichen die Hansestadt von außen – wollte die Wirtschaftsförderung nun wissen, wie Lübecker ihre Stadt beurteilen. „Wir wünschen uns eine große und breite Befragung“, hatte Dario Arndt, Prokurist der Wirtschaftsförderung, vor dem Start der Umfrage gesagt. Man hoffe auf mindestens 1000 Antworten. Mitte Mai ging’s los.

450 Antworten und dennoch aussagekräftig

Das Ziel ist nicht erreicht: Knapp 450 Lübecker nahmen sich die Zeit, die Fragen zu beantworten und schickten die Bögen zurück. „Auch wenn wir uns über noch mehr Antworten gefreut hätten, sind wir mit dem Rücklauf sehr zufrieden und glauben, dass wir damit eine belastbare Größe haben, mit der wir fundierte Aussagen über den Standort treffen können“, sagt Lucas Braun, Sprecher der Wirtschaftsförderung.

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Männer und Frauen gleichermaßen aktiv

Interessant: Es antworteten etwa gleich viele Männer und Frauen, auch bezüglich der Altersgruppen ließen sich keine großen Differenzen feststellen, so Braun. Einziger kleiner Ausschlag: Lübecker mit höherem Bildungsabschluss seien geringfügig überrepräsentiert.

Auswertung nach den Ferien

Noch ist es zu früh, Aussagen über ein Ergebnis der Umfrage zu treffen. Nach den Sommerferien wird die Wirtschaftsförderung mit Unterstützung des Instituts für angewandte Naturwissenschaften der Technischen Hochschule die Umfrage auswerten und mit der Innofact-Studie vergleichen.

Noch viel Potenzial bei „harten“ Faktoren

Kleine Trends lassen sich laut Lucas Braun jedoch jetzt schon ablesen: „Das Gesamtimage des Standortes lässt sich bei den Lübeckern eher im mittleren Bereich verorten.“ Mit Blick auf die Rohdaten lasse sich erahnen, „dass Lübeck aus Sicht der Bewohner bei den weichen Faktoren wie Lebensqualität und Kulturangebot besser abschneidet als bei den harten Faktoren“. Gemeint sind beispielsweise Chancen zur beruflichen Weiterbildung oder die Qualität der Investitionsmöglichkeiten. Hier bleibe Lübeck in der Bewertung durch die Lübecker „deutlich hinter den Erwartungen zurück.“ Freundlicher ausgedrückt: Es bietet sich noch viel Potenzial.

Mit „finalen Ergebnissen“, so Braun, „rechnen wir im Spätsommer.“ Zunächst sollen dann Bürgermeister Jan Lindenau und Wirtschaftssenator Sven Schindler über die Ergebnisse informiert werden, später auch die Öffentlichkeit.

Sabine Risch

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