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Lokales Lübeck Lübeck erneuert Spielplatz in der Alsheide
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17:02 10.09.2019
Fröhliche Einweihung „ihres“ neuen Spielplatzes. Timo, Anton, Janne und Mia (v. l.) haben mit ihrer Klasse den Spielplatz gestaltet. Quelle: Lutz Roeßler
Innenstadt

Eine Holzfigur des Fischers Luba begrüßt die großen und kleinen Besucher des Spielplatzes Alsheide. Gestaltet haben die Viertklässler der Marienschule den hölzernen Fischer. Und eben die Sage des mutigen und listigen Luba, der im frühen Mittelalter die Stadt vor dem Untergang gerettet hat, ist nun zum Thema des Spielplatzes geworden. Drei Monate lang hat die Stadt ihn umgestaltet.

Kinder gestalten Figuren auf dem Spielplatz

Neben dem Fischer Luba entwarfen die Kinder drei weitere Figuren im Mittelaltergewand, die nun auf dem Spielplatz ihr Zuhause haben. In Schönschrift haben die Schüler außerdem die Sage auf eine Tafel aufgeschrieben, die ebenfalls auf dem neuen Platz untergebracht ist. „Wir haben das im Kunstunterricht gemacht“, erzählt Schülerin Mia. Etwa eine Woche haben die Kinder an der Gestaltung gearbeitet.

Erneuerung kostet die Stadt 62 000 Euro

Rund 62 000 Euro hat die Erneuerung des städtischen Spielplatzes zwischen Alsheide, Engelswisch und Obertrave gekostet. Die kleinen Besucher erwartet nun ein neues Spielhäuschen mit Rutsche und Kletternetz, ein Luba-Wackelboot, eine Sandkiste mit „Sandbaustelle“ und eine Kleinkinderschaukel. Der Zugang zum Spielplatz befindet sich im Hellgrünen Gang zwischen den Häusern Alsheide 2 und 4.

Spielplatz war in schlechtem Zustand

Ralf Schott vom Stadtgrün ist froh, dass der Spielplatz im Hellgrünen Gang endlich fertig ist. „Spielplätze in der Altstadt sind rar, deshalb ist es wichtig, diese zu erhalten“, sagt Schott bei der Eröffnung. Der alte Spielplatz sei in einem schlechten Zustand gewesen. „Wir hatten hier einen problembehafteten Spielplatz, der vor allem mit Vandalismus zu kämpfen hatte“, sagt Schott. „Außerdem waren die Geräte schon ins Alter gekommen, und der Platz war allgemein wenig einladend.“ Nun, da der neue Spielplatz endlich fertig ist, hofft er, dass er wieder viele Familien anziehen wird. „Wir wollen den Familien im Viertel Lust machen, wieder hierher zu kommen und eine gute Zeit zu haben.“

Von Max von Schwartz

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