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Lübeck „LübeckHoch3“ soll Bürger erreichen
Lokales Lübeck „LübeckHoch3“ soll Bürger erreichen
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22:31 19.04.2018
Eingerahmt von Jan Lindenau (l). und Bürgermeister Bernd Saxe (r.) präsentieren sich die Hochschulspitzen: Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach (Uni, 2. v. l.), Dr. Muriel Kim Helbig (FH) sowie Prof. Rico Gubler (MHL). Quelle: Foto: König
St. Jürgen

„Mit LübeckHoch3 wollen wir die Exzellenz der Wissenschaftsprofile aller drei Hochschulen sowie die künstlerische Exzellenz der Musikhochschule in die Hansestadt tragen“, kündigte es Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen- Kaesbach gestern an, „und zwar so, dass alle davon profitieren, mit neuen modernen interaktiven Projekten.“

Das Forum für ihre Worte war würdig; schließlich hatten rund 350 geladene Gäste aus Hochschulen, Kultur, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und weiteren Institutionen den Weg ins „CBBM“ gefunden. Das moderne Forschungsgebäude des Zentrums für Gehirn, Hormone und Verhalten an der Marie-Curie-Straße war zum zweiten Mal Schauplatz für den Jahresempfang der Universität.

„Ich bin überwältigt angesichts der Resonanz bei diesem hochsommerlichen Wetter“, sagte Gillessen-Kaesbach, bevor sie wieder auf das neue Vermittlungskonzept zu sprechen kam. Ein Projekt, das ihr besonders am Herzen liege, sei das „Maxi-Master“-Wissenschaftsformat, das ältere und junge Menschen gemeinsam an die Hochschulen binden solle. „Insgesamt greifen wir den außerordentlich positiven Schub auf, den das Jahr 2012 Lübeck als ‚Stadt der Wissenschaft‘ gegeben hat, und führen ihn in erneuerter Form fort“, wollte sie die Kritik entkräften, dass die Hochschulen ihre Bindung an die Stadt aufgeben würden.

Die Präsidentin der Fachhochschule, Dr. Muriel Kim Helbig, gab während der moderierten Talkrunde den Überblick über das Vorhaben: „Wir denken in drei Projektlinien – ,Nachwuchs begeistern‘ ist ein Angebot an Schulen und Kindergärten. Mit ,Gesellschaft bewegen‘ werden wir mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog treten und Themen diskutieren, die uns auch in der Wissenschaft umtreiben.

Und in der dritten Projektlinie mit dem Arbeitstitel ,Wirtschaft stärken‘ werden wir das Zusammenspiel Wissenschaft und Wirtschaft intensivieren.“

Und für alle Interessierten werde es eine Anlaufstelle auf der Altstadtinsel geben, versicherte die FH-Präsidentin. Vor der Sommerpause soll das Gesamtkonzept abgestimmt sein und im Herbst starten.

Die Festrede hielt der Geschäftsführer des gemeinnützigen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), Prof. Frank Ziegele. Er setzte sich kritisch mit Rankings auseinander und beklagte deren „Eindimensionalität“. Entsprechend empfahl er der Universität, weiter das Profil zu schärfen und für vielfältige Exzellenz einzutreten, „also Forschung, Lehre, Internationalität, Wissenstransfer und regionales Engagement gleichermaßen im Blick zu haben“. Sein Rat: „Lassen Sie sich nicht von den blödsinnigen Rankings verrückt machen.“

Abgerundet wurde der Jahresempfang noch mit Auszeichnungen und Ehrungen: Prof. Diedrich Dieckhoff erhielt die Uni-Ehrennadel für seine Verdienste um den Aufbau des Fachs Allgemeinmedizin und den Einsatz für den Verein Alumni. Der Fredenhagen-Preis der Kaufmannschaft ging an das Institut für Neuro- und Bioinformatik. Und den Lehnert-Preis für besonderes studentisches Engagement erhielten das Projekt „Future E.D.M.“ für eine Gesundheitskampagne im Senegal sowie der Student Philip Queßeleit für seinen Einsatz in der Gremienarbeit.

Von Michael Hollinde

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