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Lübeck Lübecks Bridgeclub will sich verjüngen
Lokales Lübeck Lübecks Bridgeclub will sich verjüngen
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14:30 29.03.2019
Bridge: Ein Kartenspiel, das besondere Anforderungen an die Spieler stellt. Quelle: dpa
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Lübeck

Es braucht schon eine Menge Sitzfleisch, Training, Konzentration und Geduld: Die Rede ist vom Bridge. Das Kartenspiel entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland oder der Türkei. Ende des 19. Jahrhunderts fand es seinen Weg nach New York und London. Klischeegemäß wird es vor allem von älteren, vornehmen Damen gespielt.

„Ja, das ist die Vorstellung“, sagt Vera Budich, Vorsitzende des Lübecker Bridgeclubs. Nur zu gern würde das der 89 Mitglieder starke Club ändern: mehr jüngere Mitglieder, mehr Männer. Was den Nachwuchs anbelange, sei man auf einem guten Weg, so Budich, hier arbeite der Verein eng mit Bridge-Lehrer Alexander Smirnov zusammen. Der hat, wie viele Spitzen-Bridgespieler weltweit, schon in frühen Kindertagen die Sportart erlernt.

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Anerkannte Sportart seit 1998

Ja, Sportart ist korrekt, denn 1998 wurde Bridge vom Internationalen Olympischen Komitee als Sportart anerkannt – ähnlich wie Schach – , ohne jedoch olympische Disziplin zu sein. „Wir fänden es toll, wenn Kinder bereits in der Schule, ebenso wie Schach, auch Bridge lernen würden“, sagt die Vorsitzende des Clubs. Der feiert am 1. April seinen 70. Geburtstag feiert und ist damit der älteste Club seiner Art in Schleswig-Holstein. Zum Geburtstag beginnt am Montag um 16 Uhr im Bootshaus des Lübecker Ruderclubs, Hüxtertorallee 4, ein Frühlingsfest statt.

„Gesellig und reizvoll“

Was für die Vorsitzende so toll an Bridge ist: „Es ist gesellig, fordert unheimlich viel Konzentration und ist extrem reizvoll, wenn man den optimalen Kontrakt findet.“ Fest steht: Bridge kann man bis ins hohe Alter spielen, es hält geistig fit.

Wer Näheres wissen möchte, kann sich unter www.luebecker-bridgeclub.de über Trainings- und Turnierzeiten informieren.

Sabine Risch