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20:08 21.01.2020
In der Hochschulkirche St. Petri werden in der Regel die Absolventinnen und Absolventen von Uni und TH feierlich verabschiedet. Quelle: Roeßler
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Lübeck

Mit dem Ende des Wintersemesters verabschieden die Lübecker Hochschulen ihre Absolventinnen und Absolventen. Den Reigen der Feiern eröffnet dabei die Universität mit aktuell 661 erfolgreichen Abschlüssen.

Die Bachelorfeier wird am Freitag, 24. Januar, um 16 Uhr im Audimax stattfinden, die Festivität für die Absolventen mit Masterabschluss, Staatsexamen und Promotion an diesem Sonnabend um 11 Uhr in St. Petri.

TH feiert erst zu Beginn des Sommersemesters

An der Technischen Hochschule werden rund 400 Studierende verabschiedet, aber erst am Sonnabend, 28. März, um 14 Uhr im Audimax. Und die Musikhochschule kann mit 80 jungen Leuten aufwarten. Die Feierstunde wird für Freitag, 14. Februar, um 18 Uhr im Großen Saal angesetzt.

Und erstmals entlassen werden Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Uni-Studiengänge Medizinische Ernährungswissenschaft, Pflege, Robotik und Autonome Systeme, IT-Sicherheit, Hörakustik und Audiologische Technik; an der TH betrifft es den Studiengang Energie- und Gebäudeingenieurwesen.

Bachelor-Studiengang Energie- und Gebäudeingenieurwesen (TH)

Absolventinnen Mareike Heidmann (21, l.) und Sarah Röse (26): „Wir haben diesen speziellen TH-Studiengang gewählt, weil er sehr zukunftsorientiert ist, mit Schwerpunkt auf Technischer Gebäudeausrüstung, kurz TGA, aber auch Nachhaltigkeit. Er eröffnet uns vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten. Als Energie- und Gebäude-Ingenieurinnen können wir gemeinsam mit Architekten und anderen Fachplanern die Energieverbräuche von Gebäuden planen. Auch ein Posten als Klimaschutzmanagerin für eine Behörde ist denkbar. Leider gibt es an der TH noch keinen Master; wir als erster Absolventen-Jahrgang warten eigentlich darauf.“ Quelle: Lutz Roeßler

Master-Studiengang Hörakustik und Audiologische Technik (Uni)

Absolventin Simone Wollermann (27): „Man konnte jetzt im Master einige Bereiche weiter vertiefen, zum Beispiel auf der einen Seite Psychologie und Kognition sowie Audiologie, auf der anderen Seite aber auch das rein Technische wie beispielsweise die Signalverarbeitung. Und seit November arbeite ich hier am Deutschen Hörgeräte Institut in Lübeck als wissenschaftliche Mitarbeiterin, und ich kann so gut wie alles aus dem Master-Studiengang anwenden, sowohl in der Forschung als auch im allgemeinen Arbeitsablauf im Institut. Als größte Herausforderung habe ich insgesamt die Mathematik empfunden, vor der man aber nicht zurückschrecken sollte.“ Quelle: Lutz Roeßler

Bachelor-Studiengang Medizinische Ernährungswissenschaft (Uni)

Absolventin Julia Rühl (22): „Der Master wurde bei uns jetzt eingeführt, und ich werde mich auch noch einschreiben. Momentan beschäftigt mich aber weiterhin die Ergebnis-Analyse meiner Bachelorarbeit. Es geht dabei um Lebensstil- und Ernährungsempfehlungen für PCOS-Patientinnen. Insgesamt habe ich den Studiengang gewählt, weil ich mich schon immer für gesunde Ernährung interessiert habe und der Anteil der Medizin sowie der Praxisanteil hier sehr interessant ist. “ Quelle: Lutz Roeßler

Bachelor-Studiengang Robotik und Autonome Systeme (Uni)

Absolvent Till Konrad Aust (22): „Ich hänge nun den konsekutiven Master ran. Es hat sich angeboten, weil die Studiengänge sehr gut aufeinander aufbauen. Die Hochschule zu wechseln, hätte nicht viel Sinn gemacht, da an anderen Universitäten bei der Robotik der Maschinenbau eher dominiert. Hier ist es die Informatik. Zudem gefallen mir die angebotenen Vertiefungen wie zum Beispiel die Schwarmrobotik. Wo mich nach dem Master der Weg hinführt, weiß ich noch nicht, vielleicht in die Wirtschaft, oder ich bleibe in der Wissenschaft.“ Quelle: Lutz Roeßler

Bachelor-Studiengang IT-Sicherheit (Uni)

Absolventin Anna Pätschke (22): „Im Bachelor hat man einen groben Überblick über die Fachgebiete bekommen, die man so braucht und die miteinander verknüpft sind. Jetzt im Master, den ich unmittelbar angeschlossen habe, kann man die Bereiche vertiefen, für die man sich interessiert. Forensik zum Beispiel, wenn schon etwas passiert ist, aber auch das Auffinden von Sicherheitslücken in einem bestehenden Software-System. Mathe mochte ich am liebsten in der Schule, aber auch Latein, weil man da so ,basteln’ musste.“ Quelle: Lutz Roeßler

Bachelor-Studiengang Pflege (Uni)

Absolventin Anna-Marie Romanski (26): „Ob ich mal den Master anschließen werde, halte ich mir noch offen. Jetzt möchte ich erst mal an der Uniklinik weitere Praxiserfahrungen auf Station sammeln. Das Gute an diesem dualen Studium ist ja, dass ich nun sowohl den beruflichen Abschluss als Gesundheits- und Krankenpflegerin wie auch den Bachelor habe. Vor allem haben wir gelernt, Maßnahmen in der Pflege wissenschaftlich zu hinterfragen.“ Quelle: Lutz Roeßler

Von Michael Hollinde

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