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Lübeck Lübecker Leber-Schule präsentiert Tanztheaterprojekt
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16:13 21.03.2019
Die Julius-Leber-Schule präsentiert das Tanztheaterprojekt "X-Change_Romeo und Julia" Quelle: HFR
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St. Lorenz Nord

Die Aufregung ist groß an der Julius-Leber-Schule. Das Bühnenprojekt der Klassen fünf bis zehn feiert Premiere. Am Donnerstag, 28. März, führen die Jungen und Mädchen das Tanztheater „X-Change_Romeo und Julia“ auf.

Verbindung von Tanz und Sprechtheater

Es ist durchaus ein ungewöhnliches Projekt: Schüler unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Muttersprache und kultureller Herkunft lassen sich aufeinander ein. Dabei machen sie sich mit zwei verschiedenen Kunstformen vertraut: dem Sprechtheater und dem Tanztheater. Beides lebt von Ausdruck, Spannung und Gefühl. Doch insbesondere der Tanz zeigt durch seine starken emotionalen, rein körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten, dass es nicht immer der verbalen Sprache bedarf, dass es auch andere Möglichkeiten der Kommunikation gibt.

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„Tanz kennt keine Sprachbarrieren“, sagt Daniela Bäter. Sie hat mit den Schülerinnen und Schülern die Choreographien erarbeitet. Das Projekt bedient sich verschiedenster Tanzformen, vom Ballett über Modern Dance, Jazzdance bis hin zu Elementen des Hip-Hop. Dementsprechend weit gefächert ist auch die Musik: Sie reicht von klassischen Kompositionen Sergei Prokofjews bis zu Klavier-Jazz von Chilly Gonzales.

„Romeo und Julia“ vereint große Lebensthemen

Die Vorlage, die Tragödie von William Shakespeare, ist mit Bedacht gewählt. „,Romeo und Julia‘ vereint alle großen Lebensthemen wie Hass, Trauer, Liebe und Verlust“, erklärt Antje Birnbaum, die die schauspielerische Leitung des Projekts hat. „Hier bietet die schauspielerische Arbeit noch andere Herausforderungen, das Feilen an einer Sprache, die nicht unbedingt die eigene ist, einen glaubwürdigen Ausdruck zu finden für das ganz große Gefühl.“

Birnbaum ist begeistert vom Einsatz der jungen Akteure. „Ein halbes Jahr lang haben 35 Tänzer und Darsteller wirklich hart gearbeitet“, lobt sie die Schüler. „Wir haben in den letzten Wochen drei- bis viermal wöchentlich geprobt. Der wachsende Einsatz bis zum Schluss hat mich wirklich begeistert.“

Projekt der gesamten Schule

Am Projekt sind jedoch nicht nur die Mädchen und Jungen beteiligt, die als Darsteller auf der Bühne stehen. Zahlreiche Schüler helfen außerdem vor und hinter der Bühne bei der Umsetzung der Aufführung. „Wir haben zusätzliche Angebote geschaffen, wie etwa im Bereich Licht- und Tontechnik, Regieassistenz, Bühnenbild oder Plakatentwurf“, sagt Daniela Bäter. Und nicht zu vergessen die große fachübergreifende und handwerkliche Unterstützung des Lehrerkollegiums, die die Aufführung zu einem Projekt der gesamten Julius-Leber-Schule macht. So seien unter anderem Masken und Kostümteile im Unterricht gefertigt worden. Auch die Mitarbeiter verschiedener Kultureinrichtungen in Lübeck hätten ihren Beitrag geleistet. Finanzielle Unterstützung kam dazu von Lübecker Stiftungen.

Die Premiere von „X-Change_Romeo und Julia“ findet am Donnerstag, 28. März, in der Sporthalle der Julius-Leber-Schule, Brockesstraße 59-61, statt. Beginn ist um 18 Uhr. Zwei weitere Aufführungen gibt es am Freitag, 29. März, um 11 Uhr (Schülervorstellung) und um 18 Uhr.

Termine und Preise

Die Premiere von „X-Change_Romeo und Julia“ findet am Donnerstag, 28. März, in der Sporthalle der Julius-Leber-Schule, Brockesstraße 59-61, statt. Beginn ist um 18 Uhr. Zwei weitere Aufführungen gibt es am Freitag, 29. März, um 11 Uhr (Schülervorstellung) und um 18 Uhr.

Eintrittskarten gibt es an der Kasse. Sie kosten für Erwachsene fünf, für Kinder ab zehn Jahren zwei Euro. Einlass ist 30 Minuten vor Beginn.

LN

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