Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Lübecker Tierschutz wirbt um Spenden für Kastration von Katzen
Lokales Lübeck Lübecker Tierschutz wirbt um Spenden für Kastration von Katzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:31 05.02.2019
So gut wie diese Katze haben es lange nicht alle Tiere. Freilaufende Katzen können deshalb ab dem 15. Februar kastriert werden.
So gut wie diese Katze haben es lange nicht alle Tiere. Freilaufende Katzen können deshalb ab dem 15. Februar kastriert werden. Quelle: dpa
Anzeige
Lübeck

Der Tierschutz Lübeck wirbt derzeit für die landesweite Katzenkastration. Vom 15. Februar an werden freilaufende Katzen kastriert. Das Land Schleswig-Holstein fördert das Vorhaben mit 90 000 Euro. Geplant ist die Aktion bis zum 15. März. Je nachdem, wie viel Geld zur Verfügung steht, kann sie aber verkürzt oder verlängert werden. Im Herbst findet die Aktion dann ein zweites Mal statt (18. Oktober bis 15. November).

Gemeinsame Aktion

Die bei der Kastration entstehenden Kosten werden über einen von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteten Fonds, der im Rahmen des Vorgehens gegen das Katzenelend ins Leben gerufen wurde, abgerechnet. Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt von Tierschutzverbänden, der Tierärzteschaft, der kommunalen Familie, des Landesjagdverbands und des Landes Schleswig-Holsteins.

Spendenaufruf

Mit Hilfe der Kastration soll das Elend der wilden Katzen eingedämmt werden. Denn die Tiere finden oft nicht genug Futter und sind daher krank. Nicht selten produzieren wilde Katzen bis zu 35 Nachkommen pro Jahr, die ebenfalls unter Krankheiten leiden. Bis zu 140 Euro kostet eine Kastration pro Tier. Um noch mehr Tiere zu schützen, bittet der Tierschutz in Lübeck daher um weitere Spenden auf das Konto der Raiffeisenbank Heide, IBAN DE61218604180033200558, BIC GENODEF1RHE, Betreff: „Projekt Katzenelend SH“. Für die eingehenden Spenden werden Spendenbescheinigungen ausgestellt und an die Spender versendet.

mwe

05.02.2019
Lübeck kämpft gegen Angsträume - Mehr Sicherheit an Zob und Bahnhof
04.02.2019