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Lübeck Lebensgefährlicher Leichtsinn: Mann klettert in Lübeck auf abgestellten Waggon
Lokales Lübeck Lebensgefährlicher Leichtsinn: Mann klettert in Lübeck auf abgestellten Waggon
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13:09 07.08.2019
Am Lübecker Güterbahnhof hat sich ein Mann unmittelbar unter einer lebensgefährlichen Hochspannungsleitung aufgehalten. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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St. Lorenz

Was den 25-jährigen Lübecker dazu trieb, am vergangenen Sonnabendabend auf einen abgestellten Waggon im Bereich des Güterbahnhofs zu klettern, bleibt auch der Bundespolizei bislang unerklärlich. Eine Streife entdeckte den jungen Mann jedenfalls an seinem lebensgefährlichen Aufenthaltsort unter der Hochspannungsleitung. Die Beamten forderten ihn auf, den gefährlichen Ort zu verlassen. Doch zunächst vergeblich.

Zunächst keine Einsicht

Bundespolizei-Sprecher Gerhard Stelke: „Als die Beamten den 25-Jährigen ansprachen und aufforderten, herunterzukommen, verhielt er sich zunächst unkooperativ und wollte den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten.“ Die Bundespolizisten ließen jedoch nicht locker, redeten mit Engelszungen auf ihn ein – und hatten schließlich doch Erfolg.

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Platzverweis ausgesprochen

Laut Stelke wiesen sie den den jungen Mann eindringlich auf die vorhandenen Gefahren hin, überprüften seine Identität und sprachen nach Anzeigenerstattung wegen „Verbotenen Aufenthaltes im Gleisbereich" einen Platzverweis aus.

Lebensgefahr

In dem Zusammenhang weist die Bundespolizei ausdrücklich auf die Gefahren hin, die bei „solchen lebensgefährlichen Leichtsinnsaktionen vorhanden sind.“ Stelke: „Hochspannungsleitungen führen über diese Bereiche. In einem Abstand von bis zu 1,50 Metern kann es zu einem Stromüberschlag kommen und der endet meist tödlich. Man muss die Stromleitung also überhaupt nicht berühren."

Von der tödlichen Gefahr einmal abgesehen, ist generell das Betreten der Gleisanlagen und das Klettern auf abgestellte Waggons verboten.

Von Sabine Risch