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Lübeck Nach Schlaganfall: Lebensretter gesucht
Lokales Lübeck Nach Schlaganfall: Lebensretter gesucht
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12:09 16.05.2019
Falk Ohlig, hier auf einem Bild von 2013, sucht die Familie, die ihm am 29. Juli 2018 in Timmendorfer Strand das Leben rettete. Quelle: Peer Hellerling
Lübeck/Timmendorfer Strand

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, und er weiß auch, dass es schwierig werden könnte. Dennoch hat der Lübecker Falk Ohlig die Hoffnung nicht aufgegeben, einen Hinweis auf seine Lebensretter zu bekommen, damit er sich bei der Familie bedanken kann.

Plötzlich wurde ihm schwindelig

Es war ein heißer Sommertag wie so viele im vergangenen Jahr: Am 29. Juli parkte Falk Ohlig, von einem Treffen des Nautischen Vereins in Travemünde kommend, sein Auto auf dem Parkplatz am Wiesenweg in Timmendorfer Strand. Und dann geschah es: „Beim Aussteigen“, so der 76-jährige Diplom-Ingenieur und Kapitän, „wurde mir plötzlich schwindelig und ich fiel hin.“

„Der Mann da ist umgefallen!“

Obwohl es Ohlig, der in dem Moment einen Schlaganfall erlitt, schlecht ging, bekam er mit, wie ein Mädchen zu den Eltern sagte: „Der Mann da ist umgefallen!“ Zwei Minuten später sei der Notarztwagen dagewesen, Ohlig kam zunächst in die Sana-Klinik, später in die Reha nach Middelburg.

Er erholte sich einigermaßen gut von dem Schlaganfall, nur sein linker Arm ist noch nicht wieder einsatzfähig. „Er ist nicht gelähmt, sondern nur beeinträchtigt“, sagt der Mann, der bei LMG und LHG für Marketing und Vertrieb zuständig war und als Berater für „Competence in Ports & Logistics“ arbeitet.

Kontaktaufnahme gescheitert

Sowie es Falk Ohlig ein wenig besser ging, wuchs in ihm der Wunsch, sich bei der Familie mit zwei Mädchen im Grundschulalter zu bedanken. „Sie haben mir das Leben gerettet“, ist er überzeugt. Doch alle Versuche, über die Polizei oder die Sana-Klinik an die Adresse der Familie zu kommen, waren vergebens.

Wer erinnert sich an die Familie?

Jetzt hofft der 76-Jährige, dass sich vielleicht jemand in Timmendorfer Strand an die Familie mit den zwei kleinen Mädchen erinnert, die möglicherweise Urlauber waren und ihm mit ihrem aufmerksamen und beherzten Handeln das Leben retteten.

Wer etwas zu dem Vorfall am 29. Juli vergangenen Jahres sagen kann, wende sich unter: redaktion.luebeck@ln-luebeck.de an die Lübecker Lokalredaktion. Falk Ohlig wäre überglücklich, wenn er sich bei seinen Rettern bedanken könnte!

Sabine Risch

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