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Lokales Lübeck Lübeck: Rückenwind für Umweltbildungszentrum
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19:46 26.09.2019
Im Museum für Natur und Umwelt findet vom 26. bis 29. September die Herbsttagung der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund e. V. statt. Quelle: Michael Hollinde
Innenstadt

56 Jahre mussten vergehen, bis dieses Treffen wieder in der Hansestadt stattfindet, das Treffen der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund e. V. Und wie im Jahr 1963 könnte es wieder als ein Zeichen des Aufbruchs gedeutet werden. „Damals bei der 13. Tagung waren wir das erste Naturkundemuseum, das in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet worden ist“, weiß Dr. Susanne Füting, Leiterin des Museums für Natur und Umwelt.

Dr. Susanne Füting leitet das Museum für Natur und Umwelt in Lübeck. Quelle: 54° / Felix Koenig

„Für den modernen Neubau in der Musterbahn und seine Ausstellungen gab es damals viele anerkennende Worte“, hat sie im Stadtarchiv nachlesen können. Auch jetzt wieder steht ihr Haus erneut vor einem Neuanfang. So soll das Museum für Natur und Umwelt sukzessiv zu einem „Umweltbildungszentrum für Lübeck“ weiterentwickelt werden.

Erst im vergangenen Monat hatte sich Bürgermeister Jan Lindenau bei einem Besuch in der Kiesgrube Groß Pampau dafür ausgesprochen, dieses Zentrum tatkräftig zu unterstützen, so dass zukünftig auch die spektakulären Walfunde angemessen gezeigt werden können. Momentan liegt das meiste Material noch gut versteckt im Museums-Magazin.

Auch Ministerpräsident Daniel Günther und Landtagspräsident Klaus Schlie hatten zuvor ihre Hilfe signalisiert. „Und natürlich empfinde ich diese dreitägige Zusammenkunft der Fachgruppe ebenfalls als wertvolle Unterstützung“, so Susanne Füting, „jetzt freue ich mich auf anregende Gespräche im Kreis der rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf Impulse für die Erneuerung unseres Hauses.“

„Große Bühne muss genutzt werden“

In der Fachgruppe sind etwa 200 Museen des deutschsprachigen Raums mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt organisiert. Sie versteht sich als Forum und kollegialen Gesprächskreis für alle spezifischen und allgemeinen Fragen der Berufspraxis. Fachgruppensprecherin Dr. Silke Stoll, die das städtische Museum Natur und Mensch in Freiburg leitet, betont: „Durch das derzeitig sehr hohe öffentliche Interesse an Klimawandel und Artensterben genießt unser Museumstyp viel Aufmerksamkeit. Das ist für uns alle eine schöne große Bühne, die wir versuchen müssen, zu nutzen.“

Primäre Aufgabe sei es dabei stets, relevantes Wissen aus der Wissenschaft aufzubereiten und den Besucherinnen und Besuchern so verlässliche Sachinformationen in verständlicher und attraktiver Aufbereitungsform anbieten zu können, ergänzt ihre Kollegin Füting.

Von Michael Hollinde

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