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Lübeck „Manche brauchen mehr Zeit“
Lokales Lübeck „Manche brauchen mehr Zeit“
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20:25 11.06.2018
Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche: Max Ehrke (v. l.) bekommt Rat von Ursula Ebbing und Patrick Bareiter. Quelle: Foto: Majka Gerke
St. Lorenz Süd

Eine Ausbildung im Handwerk oder lieber zur medizinischen Fachkraft? Oder vielleicht doch lieber im Hotelfach? Das Angebot an Ausbildungsberufen ist groß. Dementgegen steht eine hohe Anzahl an offenen Lehrstellen. Selbst so kurz vor den Sommerferien ist die Chance groß, noch dieses Jahr in eine Ausbildung zu starten.

380 Jugendliche und junge Erwachsene hatte die Lübecker Agentur für Arbeit gestern zu einem Tag der Ausbildungschancen in die Räume der Industrie- und Handelskammer (IHK) in die Fackenburger Allee eingeladen, 20 kamen auf eigene Initiative. Dort saßen den jungen Bewerbern die Experten von der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer zu Lübeck, der Ärztekammer Schleswig-Holstein und der IHK gegenüber. Jeweils Zweierteams, immer ein Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und ein Mitarbeiter der Kammern, berieten die Jugendlichen, warfen einen Blick auf die Bewerbungsunterlagen und vermittelten freie Stellen.

Seit rund zehn Jahren gibt es die Aktion schon. „Wir haben gemerkt, dass das gar nicht so schlecht funktioniert“, sagt Dr. Ulrich Hoffmeister, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK.

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: Nur rund 40 Prozent der Bewerber nehmen das Angebot an. „Wir hätten für jeden Bewerber etwas, wenn der Wunsch den der Bewerber hat, mit dem übereinstimmt, was er liefert“, sagt Hoffmeister. Allerdings wären viele der Jugendlichen nach dem Schulabschluss nicht immer gleich ausbildungsbereit, so Hoffmeister. „Einige der jungen Leute brauchen einfach etwas Zeit, auch um noch Maßnahmen zu durchlaufen“, sagt auch IHK-Ausbildungsberater Frank Neef.

So wie Max Ehrke. Der 22-jährige Lübecker hat nach seiner Fachhochschulreife nur gejobbt und zwei Jahre lang gekellnert. Doch nun will Ehrke eine Ausbildung machen. Für ihn hatten Ursula Ebbing, Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit, und IHK-Berater Patrick Bareiter den passenden Tipp: Hotelfachmann.

„Es ist quasi mein Beruf, nur noch etwas mehr“, sagt Ehrke zufrieden. Er will sich jetzt bei den drei Hotels, die dringend Azubis suchen, melden und ist froh, die Einladung bekommen zu haben. „Ich brauchte den Schubs.“

mg

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