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Lübeck Naturerlebniszentrum auf dem Priwall: Es wird weitergebaut
Lokales Lübeck Naturerlebniszentrum auf dem Priwall: Es wird weitergebaut
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16:59 24.09.2018
Die ersten Wände stehen, der Bau des Naturerlebniszentrums schreitet voran: Vereins-Geschäftsführer Matthias Braun ist zufrieden. Quelle: Thomas Krohn
Travemünde

Lange Zeit standen die Räder still auf dem Gelände neben der Naturwerkstatt Priwall. Doch jetzt geht es flott weiter mit dem Bau des Naturerlebniszentrums Küstenwelten. In diesen Tagen werden die Wände gestellt und das Dach aufgesetzt.

Zwei Monate passierte nichts auf dem Gelände neben der Naturwerkstatt Priwall. Das Fundament lag bereits seit Anfang des Sommers, doch irgendwie ging es nicht voran. „Der Zeitplan ist leider ins Rutschen gekommen. Wir hatten eine bautechnische Verzögerung, wie sie mal passieren kann. Nun geht es endlich weiter“, freut sich Matthias Braun, Geschäftsführer des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer, der neben der Naturwerkstatt im Fliegerweg auf dem Priwalle das Naturerlebniszentrum Küstenwelt errichten lässt. Zurzeit werden die in Holzständerbauweise produzierten Wände aufgestellt, anschließend soll die Dachkonstruktion aufgesetzt werden. Dann geht es mit dem Innenausbau weiter. „Wenn alles klappt, hoffen wir, im Sommer 2019 eröffnen zu können“, sagt Braun.

Insgesamt etwa 730 000 Euro werden in den Bau investiert. Dazu kommen 100 000 Euro für die Einrichtung der Ausstellung. Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit rund 365 000 Euro. Die Possehl-Stiftung steuert 281 000 Euro bei, der Rest wird aus Rücklagen des Vereins finanziert. Für die Ausstellung hat der Verein Mittel beim Umweltministerium beantragt, der Bescheid steht noch aus. „Wir werden auch einige Eigenleistungen erbringen“, kündigt Braun an.

Im Informationszentrum wollen die Naturschützer auf einer Dauerausstellung mit Bild- und Textdokumentationen, Tierpräparaten und anderen Informationsmitteln die biologische Vielfalt des südlichen Priwalls, des Dummersdorfer Ufers, des Dassower Sees und der Pötenitzer Wiek präsentieren, die ökologischen Zusammenhänge erklären und auf die Bedeutung des Naturschutzes für das Areal an der Traveförde hinweisen. Ergänzend dazu ist nach der Fertigstellung des Gebäudes die Errichtung einer Außenanlage mit einem Kleingewässer, Gewächshäusern, einer Dünenlandschaft sowie einer Aussichtsplattform an der Salzwiese auf dem südlichen Priwall geplant.

Thomas Krohn

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