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Lübeck Neubauvorhaben Trave-Campus: Architekturbüro aus München erhält Zuschlag
Lokales Lübeck Neubauvorhaben Trave-Campus: Architekturbüro aus München erhält Zuschlag
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16:09 09.07.2019
Zuschlag für den Trave-Campus: die ersten Preisträger Simon Winter, Architekt, und Landschaftsarchitekt Horst Kübert (l.) aus München. Quelle: ULF-KERSTEN-NEELSEN
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Lübeck

Das in Gauting bei München ansässige Büro „köhler architekten + beratende ingenieure gmbh“ wird das geplante Neubauvorhaben Trave-Campus der Handwerkskammer Lübeck umsetzen. Die Entscheidung fiel Ende Juni nach Abschluss des Verhandlungsverfahrens mit den Preisträgern des vorgeschalteten Architektenwettbewerbs. Der Entwurf von Köhler-Architekten, das in Zusammenarbeit mit dem Münchner

Landschaftsplanungsbüro „kübertlandschaftsarchitektur“ entstand, konnte sich bereits im Architektenwettbewerb klar durchsetzen. Die Wettbewerbsjury kürte ihn im März zum Siegerentwurf. Die Jury überzeugte unter anderem die einfache und robuste Struktur sowie die zeitlose Architektursprache des Entwurfs. Ein zweiter Platz wurde nicht vergeben, dafür zwei dritte Plätze an die „sander.hofrichter architekten GmbH“ aus Ludwigshafen und „Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH“ aus Stuttgart.

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Erfahrenes Planungsteam

Mit dem erstplatzierten Büro sowie dem Büro aus Ludwigshafen trat die Handwerkskammer Lübeck anschließend in Verhandlungsverfahren. Das Büro „Bez + Kock“ hatte sich zuvor aus dem Verhandlungsverfahren zurückgezogen. Bis Herbst folgen nun weitere Verfahren für die Beauftragung zusätzlicher Fachplaner, unter anderem für die Tragwerksplanung, die technische Ausrüstung sowie die Projektsteuerung. „Wir sind uns sicher, mit einem sehr leistungsfähigen und erfahrenen Planungsteam in die nächste Phase der Umsetzung zu treten“, sagt Ralf Stamer, Präsident der Handwerkskammer Lübeck.

Unter dem Namen Trave-Campus plant die Handwerkskammer Lübeck den Neubau einer Bildungsstätte, eines Fortbildungszentrums und einer Berufsschule an einem gemeinsamen Standort an der Kronsforder Landstraße

in Lübeck. Auf einer Fläche von rund fünf Hektar sollen dort bis 2026 moderne Werkstätten und Theoriearbeitsplätze für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung sowie für die Weiterbildung entstehen. Der Baubeginn ist für 2022 geplant. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme werden voraussichtlich zu 75 Prozent von Bund und Land finanziert.

LN