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Lübeck Neuer Öko-Pfad führt zu den grünen Schätzen in Lübecks Zentrum
Lokales Lübeck Neuer Öko-Pfad führt zu den grünen Schätzen in Lübecks Zentrum
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17:28 27.06.2019
Haben den Öko-Pfad mit geplant und realisiert: Petra Bellm-Spiekermann (Förderverein Museum für Natur und Umwelt, l.), Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) und Dr. Susanne Füting (Museum für Natur und Umwelt). Quelle: Friederike Grabitz
Innenstadt

Manche Bienenarten leben nicht als Volk, sondern allein. In der Trave gibt es Fischotter, und auf dem Wall steht eine Eiche, die dort schon im Mittelalter wuchs. Das und noch einiges mehr können Besucher einer Ausstellung lernen, deren Bilder und Skulpturen die Gewässer und Bäume der Altstadt sind. Sie erstreckt sich über die südliche Innenstadt, das Ufer des Mühlenteichs und die Wallanlagen nördlich des Buniamshofs.

Die Rede ist vom Öko-Pfad Lübeck, der auf zweieinhalb Kilometern Länge die Stadt als Lebensraum für Tiere und Menschen erfahrbar macht. Auf elf Stationen erklären Infotafeln, welche Tiere im „grünen Pelz“ am Gebäude der Bauverwaltung leben oder warum der Mühlenteich angelegt wurde. „Wer sich nur auf Backstein konzentriert, sieht vieles nicht“, sagt Michael Zeckel, Leiter der Abteilung Natur, Klima und Immission in Bereich Umweltschutz der Hansestadt. Diese hat den Öko-Pfad schon 1992 zum ersten Mal angelegt und nun wieder hergerichtet, mit neuen Tafeln und zwei zusätzlichen Stationen bestückt.

Schätze mitten in der Stadt

Der Pfad sei in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten und jetzt auf den neuesten Stand gebracht, sagt Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU). Beispielsweise gebe es auf den Infotafeln jetzt Barcodes mit vertiefenden Informationen. „Es ist eine Gelegenheit zu sehen, welche Schätze wir hier mitten in der Stadt haben.“ Er weise auch auf Probleme hin, zum Beispiel Starkregen infolge des Klimawandels. Hinsen eröffnete den neu gestalteten Pfad am Donnerstag.

Für die Pflege der Stationen arbeitet die Abteilung mit den Eignern der jeweiligen Grundstücke zusammen. Die meisten von ihnen sind städtisch und werden vom Bereich Stadtgrün und Verkehr gepflegt. Ein Highlight auf der Route ist der Bienengarten vor dem Museum für Natur und Umwelt. Er wird über den Förderverein des Museums ehrenamtlich von der Gartenbautechnikerin Petra Bellm-Spiekermann gepflegt. „Wir wollen zeigen, was man tun kann, um Vielfalt zu fördern“, sagt Museumsleiterin Susanne Füting. Zum Beispiel seien viele Blüten, die in privaten Gärten angepflanzt würden, keine Insektennahrung, „dafür müssen sie offene Blüten haben“. So wie die Blüten im Museumsgarten, die die viele verschiedenen Wespen- und Bienenarten ernähren – darunter auch die allein lebenden Wildbienen.

Friederike Grabitz

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