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Lübeck Orte der Begegnung in der Schildstraße
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18:02 17.12.2018
Ausstellung mit Fotografien um die Nordischen Filmtage: Organisatorin Susanne Kasimir (Stabstelle Wissenschaft), Florian Vollmers (Nordische Filmtage, Manager), Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos), Fotograf Wolf-Dietrich Turné und Linde Fröhlich (Nordische Filmtage, künstlerische Leitung) Quelle: E-Mail-LN-Luebeck
Innenstadt

Ein Motto und ein spontanes Brainstorming mit Kultursenatorin Kathrin Weiher: mit diesen Zutaten entwickelte Susanne Kasimir, Wissenschaftsbeauftragte der Hansestadt Lübeck, ein Ausstellungskonzept zum Thema „Begegnungen“ als neues Menü auf der Karte der örtlichen Kulturszene. Kasimir hat seit Jahren beruflich mit dem Thema zu tun. Unter dem Motto „Hanse trifft Humboldt“ arrangiert sie beispielsweise mit dem Wissenschaftspfad Begegnungen zwischen Naturwissenschaften und den Bewohnern der Stadt. Das neue Ausstellungskonzept „Orte der Begegnung“ soll nun Ereignisse aufgreifen wie im nächsten Jahr das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts.

Aufhänger sind die Filmtage

Die erste Ausstellung in der Reihe wählt als aktuellen Aufhänger den 60. Jahrestag der Nordischen Filmtage. Sie zeigt eine Werkschau des Festivalfotografen Wolf-Dietrich Turné. Dass seine quadratischen Schwarz-Weiß-Portraits von Filmschaffenden nun in der Kulturstiftung gezeigt werden, passt gut: „Die Fotos hängen im gleichen Raum, den die Filmtage zu Stoßzeiten anmieten“, sagt Kasimir.

Bei der Eröffnung am vergangenen Donnerstag mit dem Filmtage-Team und Vertretern des Freundeskreises der Filmtage erinnert sich Kultursenatorin Kathrin Weiher an eine Begegnung mit Pippi-Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson im Rahmen des Festivals 2016. Die 41 Fotos aus 14 Jahren Festival-Dokumentation zeigen viele solcher Begegnungen und damit auch die wichtige Rolle, die der Branchentreff für Filmschaffende aus Nordeuropa und dem Baltikum spielt.

Rocko Schamoni und Dietmar Bär

Zu sehen sind viele Prominente wie Rocko Schamoni, Jörn Donner, Armin Müller-Stahl, Fatih Akin, Stellan Skarsgård oder ‚Tatort’-Kommissar Dietmar Bär. Einige Fotografien wirken spontan, als hätten die Abgebildeten die Gegenwart des Fotografen vergessen. „Ich bin als Fotograf am Liebsten zurückhaltend“, sagt Wolf-Dietrich Turné. „Schon in der Schule wollte ich nie an die Tafel“.

Turné, der im Zweitberuf Gastronom ist, erinnert sich auch an eigene Festival-Begegnungen. Während der Filmtage 2012 fuhr vor seinem Lokal eine Limousine mit der Crew des Films „Kon-Tiki“ vor und feierte mit ihm bis spät in die Nacht. „Die Skandinavier sind ja sehr trinkfest“, sagt Turné, „nur leider musste ich am nächsten Morgen früh raus“. Ein Tag Müdigkeit war ein Preis, den er gerne zahlte für eine unvergessliche Begegnung.

Die Ausstellung ist zu sehen in der Kulturstiftung, Schildstraße 12, Montags und Dienstags 8-14 Uhr, Donnerstags 8-18 und Freitags 8-12 Uhr.

Von Friederike Grabitz

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