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Lübeck Ostermarsch: Abrüsten statt Aufrüsten
Lokales Lübeck Ostermarsch: Abrüsten statt Aufrüsten
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15:52 20.04.2019
Etwa 150 Menschen nahmen am Ostermarsch in Lübeck teil. Quelle: Wolfgang Maxwitat
Innenstadt

 150 Menschen sind am Sonnabend dem Aufruf zum Ostermarsch gefolgt und haben die Bundesregierung aufgefordert, den Verbots-Vertrag für Atomwaffen zu unterzeichnen. Zur Demonstration aufgerufen hatte das Friedensforum Lübeck. Der Marsch durch die Stadt und die Kundgebung verliefen friedlich.

Eskortiert wurde der Marsch von der Polizei. Sie hatte kurzfristig gestattet, die Route zu ändern und den Marsch durch die stark frequentierte Breite Straße zuzulassen. „Das ist erfreulich, dass wir mal mitten durch den Konsumtempel laufen dürfen“, rief Nils-Holger Schomann, Sprecher des Friedensforums, ins Mikro. „Die Auslandseinsätze der Bundeswehr müssen sofort verboten werden“, lauteten die Forderungen der Teilnehmer. Mit Sprechchören wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ marschierten die Menschen vom Lindenplatz über die Holstenstraße zum Koberg und schließlich zum Klingenberg zur Abschlusskundgebung. Vom Band abgespielte und per Lautsprecher übertragene Lieder der Protestsänger Joan Baez und Bob Dylan – „We shall overcome“ oder „Blowin’ in the wind“ – begleiteten die Demo. Die wichtigste Forderung der Ostermarschteilnehmer ging nach Berlin: „Wir fordern die Regierung auf, den UN-Verbots-Vertrag für Atomwaffen zu unterzeichnen, so wie es beispielsweise schon Österreich quer durch alle Parteien getan hat“, so Schomann.

Rüdiger Jacob

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