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Lübeck 20 Verstöße wegen Handynutzung bei der Fahrt
Lokales Lübeck 20 Verstöße wegen Handynutzung bei der Fahrt
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14:44 15.03.2019
Bei einer Kontrollwoche in Lübeck unter dem Motto „Gurt und Handy“ nahm die Polizei 90 Fahrzeuge genau unter die Lupe. Quelle: dpa
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St. Lorenz

Im Rahmen der TISPOL-Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt „Gurt und Handy“ wurden am Mittwoch (13. März 2019) in Lübeck St. Lorenz 90 Fahrzeuge kontrolliert. 20 Verkehrsteilnehmer nutzten ihr Handy während der Fahrt, 13 Fahrerinnen und Fahrer waren nicht angeschnallt. Den gesamten Mittwoch über kontrollierten Beamte des 2. Polizeireviers in Lübeck in ihrem Zuständigkeitsbereich circa 90 Verkehrsteilnehmer. Die Einsatzkräfte hatten viele stationäre Kontrollstellen an unterschiedlichen Standorten eingerichtet und kontrollierten außerdem mobil in ganz St. Lorenz und den angrenzenden Gebieten. Dabei wurden 20 Autofahrer dabei erwischt, als sie verbotenerweise während der Fahrt mit dem Handy telefonierten, 13 Fahrerinnen und Fahrer waren außerdem nicht angeschnallt. Die Beamten stellten zudem drei Anzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogen und auch eine Anzeige wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aus.

Widerstand gegen Beamte

Wegen des Widerstands muss sich ein besonders uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer verantworten. Der 36-jährige Lübecker war den Beamten in der Straße Bei der Lohmühle aufgefallen, als er während der Fahrt sein Smartphone nutzte. Zudem beförderte er ein Kind ohne Kindersitz und zusätzliche Sitzerhöhung in seinem Wagen. Nach der Kontrolle fuhr der Lübecker zunächst weg, kam dann jedoch kurze Zeit später zu den Beamten zurück. Dort schrie er die Einsatzkräfte an und beschwerte sich, dass sie ihm den „Tag versaut hätten“. Der Mann beruhigte sich nicht und entfernte sich auch nicht trotz eines Platzverweises. Schließlich griff er die Beamten tätlich an. Die Beamten hielten ihn fest, legten ihm Handschellen an und brachten ihn aufs Revier. Jetzt muss er nicht nur mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt beim Kraftfahrtbundesamt rechnen, sondern gegen ihn wird auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Ulli Fritz Gerlach

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