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Lübeck Possehlbrücke: Jetzt startet Abriss Nummer zwei
Lokales Lübeck Possehlbrücke: Jetzt startet Abriss Nummer zwei
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22:12 23.07.2018
Jetzt wird geknabbert: Der Abriss des westlichen Teils der Possehlbrücke hat begonnen. Der östliche Teil wurde vor drei Jahren abgebaut. Quelle: Foto: Kröger
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Lübeck

Es geht voran: Jetzt wird der zweite Teil der alten Possehlbrücke abgerissen. Deshalb ist die Kanaltrave für Schiffe heute voll gesperrt, wie auch Ende Juli/Anfang August. Unterdessen berät heute der Hauptausschuss in einer Sondersitzung über die Possehlbrücke – ohne Öffentlichkeit.

Sie wird kleingeschnitten. Die alte und marode Possehlbrücke von 1956 verschwindet. Derzeit wird der Asphalt weggefräst und Leitungen abgebaut. Dann wird der westliche Brückenteil kleingeschnitten und mit einem großen Kran von den Widerlagern der Brücke gehoben. Neben dem Bauwerk werden die Reste der alten Possehlbrücke zerkleinert. Deshalb war die Kanaltrave gestern und ist auch heute für Schiffe von 8 bis 16 Uhr gesperrt – wie auch von Dienstag, 31. Juli, ab 8 Uhr, bis Freitag, 3. August, 8 Uhr.

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In dieser Zeit Ende Juli/Anfang August kann es aber auch zu kurzen Sperrungen der Possehlbrücke selbst kommen – wenn das Bauwerk in Teilen herausgehoben und zur Seite geschwenkt wird. In diesen drei Tagen müssen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger ebenfalls mit Wartezeiten vor der Possehlbrücke rechnen.

Immerhin: Seit dem 10. Juli ist die erste Hälfte des neuen Brücken-Bauwerks fertig – und Autofahrer, Radler und Fußgänger können es seither nutzen. Sie werden im Wechsel mit Hilfe einer Baustellen-Ampel geleitet. Allerdings: Baustart der Querung war im März 2015 – vor drei Jahren. Heute wird in einer Sondersitzung des Hauptausschusses über das Bauwerk diskutiert – hinter verschlossenen Türen. Voraussichtlich werden die Politiker über das Ergebnis des Mediationsverfahren informiert. Denn eigentlich sollte das neue Brücken-Bauwerk schon 2017 fertig sein. Aber immer wieder gab es Probleme mit dem schwierigen Untergrund – und vor allem zwischen Stadt und Baufirma. Beide liegen seit Baustart miteinander im Clinch und streiten über die Kosten der Brücke sowie den Fertigstellungstermin. Daher wurde Anfang des Jahres eine Mediation gestartet. Jetzt soll das Ergebnis der Gespräche vorliegen.

jvz

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