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Lübeck Saison-Aus für die „Priwall VI“
Lokales Lübeck Saison-Aus für die „Priwall VI“
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19:08 24.09.2018
Zwischenlager: Die „Priwall VI“ wurde erst einmal am Kohlenhofkai vertäut. Quelle: Thomas Krohn
Travemünde

Seit dem 18. Juni ist die „Priwall VI“ wegen eines Getriebeschadens außer Betrieb. Jetzt steht fest: In diesem Jahr wird die Personenfähre, die normalerweise zwischen Lotsenstation und Waterfront pendelt, nicht mehr eingesetzt.

Saison-Aus also für das erst zweieinhalb Jahre alte Schiff. „Die ‚Priwall VI’ ist wirklich ein richtiger Unglücksrabe“, gesteht Stadtverkehr-Sprecherin Gerlinde Zielke ein. Fast drei Monate war die Fähre in einer Halle der Travemünder Werft Marina Baltica aufgebockt. Es fehlten Ersatzteile, darunter ein Getriebe. „Bei Untersuchungen sind auch andere Schäden festgestellt worden“, so die Stadtverkehr-Sprecherin.

Zwei Probleme hätten dazu geführt, dass eine Reparatur nicht zeitnah stattfinden konnte. Zum einen die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen gegen die Werft, die die Fähre gebaut hat. Außerdem sei es der Lieferfirma, die die Ersatzteile besorgen soll, aufgrund einer langen Sommerpause nicht möglich gewesen, die Teile zu liefern. Deren Lager befinde sich in Belgien.

Da nicht abzusehen sei, wann die Reparatur erfolgen kann, musste die „Priwall VI“ Platz machen in der Werfthalle. Jetzt liegt die Fähre erst einmal fest vertäut am Kohlenhofkai. Die 53 Jahre alte „Priwall IV“, vor zweieinhalb Jahren eigentlich ausgemustert, versieht zwischen Lotsenstation und Waterfront seit Mitte Juni unermüdlich und ohne Störungen ihren Dienst. Allerdings nur noch bis zum 31. Oktober: Zum Saisonende wird der Betrieb auf dieser Strecke eingestellt und erst am 1. April 2019 wieder aufgenommen – geplant mit einer reparierten „Priwall VI“.

Thomas Krohn

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