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Lübeck Probebohrungen am Bahnübergang Ratzeburger Allee
Lokales Lübeck Probebohrungen am Bahnübergang Ratzeburger Allee
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21:10 25.07.2018
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30 Meter tiefe Löcher bohren Arbeiter in den Untergrund am Bahnübergang Ratzeburger Allee im Auftrag der Deutschen Bahn. Sie suchen keine Bodenschätze und wollen auch keine Erdwärme-Leitung installieren. Es geht darum, den Untergrund zu analysieren für den Ausbau der Eisenbahnstrecke Lübeck-Bad Kleinen. Das bestätigte eine Bahn-Sprecherin auf LN-Anfrage. Der Ausbau ist für die Jahre 2024 bis 2027 geplant.

Das bedeutet aber nicht, dass der Bahnübergang wegfallen wird, wie eine Initiative unter Federführung des nahegelegenen Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) es fordert (LN berichteten).

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Als Alternative käme zum Beispiel ein Trog in Frage, in dem die Straße unter den Gleisen hindurchgeführt würde.

Solche Überlegungen spielen für die Voruntersuchungen zwar eine Rolle, wie die Bahn in ihrer schriftlichen Antwort bestätigte: „Wir führen die Sondierungen gleich in dieser Tiefe aus, um eine verwertbare Grundlage für weitere Baumaßnahmen am Bahnübergang (zum Beispiel einer Eisenbahnüberführung) zu schaffen.“ Die Bahn dämpfte aber Hoffnungen, dass damit schon eine Vorentscheidung gefallen wäre: „Im Projekt Ausbaustrecke Lübeck-Bad Kleinen selbst sind derzeit keine weiterführenden Maßnahmen am Bahnübergang geplant.“ FOTO: KRÖGER, TEXT: KABEL

LN

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