Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck ASB und Resohilfe trauern um ihren Vorsitzenden
Lokales Lübeck ASB und Resohilfe trauern um ihren Vorsitzenden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
16:14 26.02.2019
Hans-Jürgen Wolter, hier bei der Auszeichnung für 60-jährige SPD-Mitgliedschaft im November 2018, verstarb am Montag. Quelle: 54° / John Garve
Anzeige
Lübeck

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden Hans-Jürgen Wolter. Wie ASB-Geschäftsführer Andreas Voß mitteilt, verstarb Wolter am Montag – einen Tag vor seinem 78. Geburtstag.

Viele Lübecker kennen den Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht, denn der Verstorbene war in vielen verschiedenen Bereichen der Lübecker Gesellschaft tätig. Seit 1958 beispielsweise gehörte er der SPD an, wurde noch im November 2018 für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Hans-Jürgen Wolter gehörte in den 1970er Jahren der Bürgerschaft an, zudem war er von 1975 bis 1983 Landtagsabgeordneter.

Vor allem aber sozial war Hans-Jürgen Wolter vielfältig engagiert: Er war nicht nur Vorsitzender des ASB, sondern wirkte in der Arbeiterwohlfahrt, der Humanistischen Union, im Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für Wirtschaft und Politik und in der Gemeinnützigen mit.

Hans-Jürgen Wolter dürfte vielen Lübeckern aber auch bekannt sein durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Rechtsfürsorge-Vereins Lübeck, auch bekannt als Resohilfe. Der Verein setzt sich dafür ein, straffällig gewordene Menschen durch verschiedene Maßnahmen beim Wiedereinstieg in das gesellschaftliche Leben zu unterstützen. Zudem bietet er Hilfen für Opfer von Straftaten sowie eine Schuldnerberatung.

Sabine Risch

Seit fast 35 Jahren engagiert sich Georg Riemke in der Kirchengemeinde St. Georg in Genin. Jetzt hat ihm der Kirchenkreis für seinen ehrenamtlichen Einsatz das Ansgarkreuz verliehen.

26.02.2019

Die Lübecker Schule am Stadtpark startet das Projekt „Leise Schule“. Rote LEDs zeigen an, wenn die Kinder im Unterricht zu laut sind. Fünf Auszubildende von Dräger haben die Geräte gebaut.

26.02.2019

Im Prozess um das Bus-Attentat von Kücknitz haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers gehalten. Beide forderten die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Zuvor hat eine Gutachterin dem Lübecker erneut paranoide Schizophrenie attestiert.

27.02.2019