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Lübeck Kfz-Versicherung: In Lübeck drohen höhere Prämien
Lokales Lübeck Kfz-Versicherung: In Lübeck drohen höhere Prämien
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16:44 30.08.2018
Knapp 30 Millionen Autobesitzer müssen nicht mehr zahlen.
Knapp 30 Millionen Autobesitzer müssen nicht mehr zahlen. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa
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Lübeck

In acht der 15 Zulassungsbezirke des Landes und damit für fast die Hälfte der Autofahrer gelten weiterhin die niedrigsten Regionalklassen 1 und 2, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. Auch in der Kaskoversicherung gelten für Schleswig-Holstein weiter günstige Einstufungen. Im Vergleich zum Vorjahr ändert sich wenig: Sowohl in der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch in der Kaskoversicherung bleiben für jeweils knapp 90 Prozent der Versicherten die Regionalklassen des Vorjahres erhalten.

In Lübeck wird es teurer

Schlechte Nachrichten gilt es jedoch für die Automobilisten in der Hansestadt Lübeck. Für sie steigt die Haftpflichtklasse auf 7, auch die Vollkaskoklasse klettert auf 3.  

Generell profitieren jedoch die Autofahrer in den Flächenländern des Nordens und Ostens der Republik von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen. Die neue Regionalstatistik weist neben Schleswig-Holstein besonders günstige Einstufungen für die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aus.

Am besten schneidet die Uckermark ab

Hohe Regionalklassen gibt es wie bislang besonders in Großstädten und in Teilen Bayerns. Den schlechtesten Wert erzielt diesmal Berlin. Beim errechneten Indexwert auf Basis der Schadensbilanz liegt die Hauptstadt rund 33 Prozent über dem Durchschnitt. Am besten schneidet die Uckermark in Brandenburg ab, die fast 32 Prozent unter dem Mittelwert liegt.

Nach GDV-Angaben können sich knapp 5,4 Millionen Autofahrer in 63 Bezirken über bessere Regionalklassen freuen, während 5,5 Millionen in 55 Bezirken heraufgestuft werden. Für die Mehrheit der Autohalter ändert sich nichts. Denn knapp 30 Millionen Autobesitzer in 295 Bezirken behalten dieselbe Einstufung wie im Vorjahr.

Von dpa/RND