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Lübeck Rekordbesuch in den Schwimmbädern
Lokales Lübeck Rekordbesuch in den Schwimmbädern
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17:46 18.01.2019
Björn Hoppe, Chef der Lübecker Schwimmbäder: „2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr.“ Quelle: Lutz Roeßler
Lübeck

444 055 Schul-, Vereins- und Freizeitschwimmer suchten im vergangenen Jahr die drei Hallenbäder und zwei Freibäder in der Hansestadt auf – das ist im Vergleich seit 2010 Spitze. „2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr“, bestätigt Björn Hoppe, Direktor der Lübecker Schwimmbäder. Der Supersommer habe den Freibädern einen hohen Zulauf beschert und den Löwenanteil beigetragen, sagt Hoppe, „aber wir verzeichnen auch in den Hallenbädern eine nennenswerte Steigerung.“

Der Direktor führt den Erfolg auf eine vermehrte Werbung zurück. Hoppe: „Wir sind nicht mehr die graue Maus. Unsere Außenwirkung hat sich verbessert.“ Aber auch Events hätten gefruchtet und die Schwimmbäder ins Gespräch gebracht. 53 Prozent der Besucher sind Freizeitschwimmer. 24 Prozent sind Kinder, die mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zum Schulschwimmen kommen. 23 Prozent sind Vereinsschwimmer. Außerdem trainierten 1152 Leistungsschwimmer in den Hallenbädern.

8,8 Prozent mehr Besucher

Die Zahl der Besucher in den fünf Schwimmbädern stieg 2018 um 8,8 Prozent. 444 055 Wasserratten suchten die Abkühlung oder den Spaß. 2017 waren es 407903, 2016 waren es 414543.

Die Hansestadt betreibt die drei Hallenbäder in der Ziegelstraße (Sportbad), in der Schmiedestraße (Zentralbad) und in Kücknitz, außerdem die Freibäder in Schlutup und Moisling. Zum Anlagevermögen gehören außerdem die Naturbäder Falkenwiese, Marli, Kleiner See und Krähenteich, die von Vereinen betrieben werden.

Die Aquakurse haben 5250 Menschen ins Wasser gelockt – ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2017. 1475 Kinder, aber auch einige Erwachsene, legten in den Schwimmbädern ihre Schwimmprüfungen ab. Das waren knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Hoppe: „Mittelfristig streben wir 2000 erfolgreiche Schwimmkurs-Teilnehmer im Jahr an.

Stadt subventioniert Schwimmbadbesuche

Auch dank steigender Besucherzahlen konnten die Schwimmbäder den städtischen Zuschuss stabil halten. Aus dem Stadtsäckel wird jeder Schwimmbadbesuch mit 8,66 Euro subventioniert. 3,8 Millionen Euro wendet die Stadt dafür pro Jahr auf.

Sportbad muss saniert werden

Im Wirtschaftsplan für 2019 weist Direktor Hoppe daraufhin, dass dieser Zuschuss in Zukunft kräftig steigen könnte. Denn das Sportbad in der Ziegelstraße muss aufwendig saniert werden. Dach, Technik, Wasseraufbereitung, Umkleidebereich und Sanitärtrakt sollen erneuert werden. Hoppe schätzt den Aufwand auf mindestens elf Millionen Euro.

Bevor gebaut werden kann, müssen sich Verwaltung, Sportvereine und Politiker darüber einig werden, wie das Sportbad in den kommenden 20 bis 25 Jahren ausgerichtet sein soll. Hoppe schwebt ein „Multifunktionsbad“ vor, vor allem von Sportverbänden gibt es Widerstand. Eine Befragung von Besuchern und Bürgern, die die Schwimmbäder meiden, hat stattgefunden.

Zentralbad wird 60 Jahre alt

In diesem Jahr haben die Schwimmbäder keine umfangreichen Baumaßnahmen in der Planung. Aber ein Jubiläum steht an. Das Zentralbad in der Schmiedestraße wird 60 Jahre alt. Das Zentralbad ist das zweitälteste Lübecker Schwimmbad nach dem Freibad Schlutup (Baujahr 1958).

Kai Dordowsky

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