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Lübeck Grundschüler säen, ernten und kochen selbst
Lokales Lübeck Grundschüler säen, ernten und kochen selbst
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15:37 21.06.2019
Stolz zeigen die Grundschüler im Beisein der Sponsoren (hintere Reihe) ihre Zertifikate, bevor alle das Büfett stürmen. Quelle: Sabine Risch
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St. Jürgen

Stolz recken die Mädchen und Jungen der 4b ihre Zertifikate in die Höhe, die sie soeben vom Landwege-Vorstand um Christoph Beckmann-Roden und von Projektleiterin Heidrun Schneeberg erhalten haben. Auch die Sponsoren sind an diesem sonnigen Juni-Tag dabei – Max Schön von der Possehl-Stiftung, Frank Schumacher von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung, Frank Schneider von der Ger Godt-Grell Stiftung und Silvia Propp von der Propp-Stiftung. Nur Hans-Jochen Arndt von der Jürgen-Wessel-Stiftung fehlt krankheitsbedingt.

Projekt läuft seit 2011

Die Stiftungen fördern das seit 2011 laufende Projekt „Ein Jahr in 24 Stunden – Gesunde Ernährung im Jahresverlauf“ auf dem Ringstedtenhof. Schüler der Klassen drei bis fünf nehmen an fünf Terminen teil, lernen Wissenswertes über gesunde Ernährung, Hygiene in der Essenszubereitung und die Herkunft der Lebensmittel. Vor allem aber sind sie begeistert und auch ganz praktisch dabei: Sie ernten auf dem Acker und im Bauerngarten, legen ein Hügelbeet an und säen aus. Und schließlich bereiten sie unter Anleitung von Diplom-Ökotrophologin Heidrun Schneeberg ihr Essen auch selbst zu – beim ersten Termin ein Frühstück, beim zweiten ein Mittagessen, beim dritten eine Nachmittagsmahlzeit und beim vierten ein Abendessen.

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Selbstgemachtes mit Zutaten aus dem Garten

Beim fünften und letzten Termin, der stets vor den Sommerferien stattfindet, bereiten sie ein Büfett. Gesund und lecker war das, was dabei auf den Tisch kam: selbst gebackene Vollkornbrötchen, „Drachenfeuer“-Dip, Sonnenblumenkern-Paste, diverse Salate mit frisch im Garten geernteten Zutaten, Kräuterbutter und vieles mehr. Die Eltern ergänzten das Büfett mit Obst und anderen Leckereien.

Förderung auch im nächsten Schuljahr

Heidrun Schneeberg: „Es ist wichtig, den Kindern die Herkunft der Lebensmittel und das Kochen näherzubringen. Wir merken, dass die Kinder diese Themen in die Familie tragen und so Nachhaltigkeitsgedanken in den Familienalltag einbringen.“ Landwege-Geschäftsführer Christoph Beckmann-Roden dankte den Sponsoren für die „langjährige und kontinuierliche Förderung dieses Projektes. Neben der Planungssicherheit steigert es die Qualität des Angebotes.“ Gute Nachricht des Projekt-Abschlusstages: Auch im Schuljahr 2019/2020 sind die Stiftungen wieder mit im Boot.

Nach den Sommerferien startet ein neues „Jahr in 24 Stunden“. Es gibt noch einige freie Plätze. Wer mitmachen möchte, melde sich unter der Telefonnummer 0451/52212 bei Heidrun Schneeberg.

Sabine Risch

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