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Lübeck Lena greift nach den Sternen
Lokales Lübeck Lena greift nach den Sternen
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17:21 24.04.2019
Von der Schulbühne in die Charts: Die Lübecker Sängerin Lena Mainoi will mit deutschen Pop-Songs durchstarten Quelle: Lena Modrow
Lübeck

Der 6. Dezember 2018 war schon ein besonderes Datum für Lena Mainoi: Im Weihnachtskonzert an ihrer Schule sang die 15-Jährige „Hallelujah“ von Alexandra Burke – und rührte damit Menschen zu Tränen. Mitschüler schickten ihr anschließend die selbst gedrehten Handyvideos von dem Auftritt. „Viele sagten: ‚Da solltest du mehr draus machen‘“, erzählt Lena. Und genau daran arbeitet sie gerade.

Ihre erste Single „Wir sind Sterne“ ist bereits erschienen und Lena arbeitet auch schon an den nächsten Songs – zusammen mit dem Produzenten und Songschreiber Gottfried Koch aus Hamburg. „Ich möchte einen guten Mix aus ruhigen Stücken und welchen, die richtig fetzen“, sagt die Lübeckerin. Denn auch wenn ihre erste Single sehr poppig klingt – Lena spielt auch Gitarre und hat sehr viel über für Rock. Unter anderem mag sie Suzi Quatro – die Rockröhre, die vor allem in den Siebzigerjahren große Erfolge feierte.

„Mit neun Jahren habe ich sie einmal Backstage kennenlernen dürfen“, erzählt Lena. „Eine sehr sympathische Frau.“ Dass die 15-Jährige ausgerechnet Musik hört, die im ersten Augenblick nicht mit ihrem Alter zusammenzupassen scheint, hat sie ihrem Vater Stefan Priebe zu verdanken. Der hatte viele Jahre eine „rollende Diskothek“: Mit einem Auto voll mit Boxen und Mischpult fuhr er von Veranstaltung zu Veranstaltung, um dort aufzulegen. „Ich bin oft mitgekommen zum Aufbauen“, sagt Lena. Daneben haben Vater und Tochter auch schon immer viel gemeinsam gesungen, denn Priebe war auch als Rocksänger unterwegs – unter anderem in Thailand, wo er Jahre später auch Lenas Mutter kennenlernte. „Ich bin Lübeckerin mit thailändischen Wurzeln“, sagt Lena Mainoi stolz.

Bisher ist die Nachwuchssängerin in ihrer Schule und ein paar Male auf Fehmarn aufgetreten, unter anderem hat sie die Eröffnung für „The Voice of Germany“- Teilnehmer David Blair gesungen – ein besonderes Erlebnis. „Ich war so aufgeregt, und dann kommt David auf die Bühne und nimmt mich erst mal in den Arm“, erzählt sie. Am Ende lobt der Musiker sogar ihren Auftritt direkt vor dem Publikum mit den Worten: „Die war gut die Lena, oder?“

Das gibt der 15-Jährigen natürlich Aufwind. Obwohl sie ihre Single „Wir sind Sterne“ nicht selbst geschrieben hat, passt der Song gut zu ihrer Einstellung. „Wir sind Sterne, wir sind Gold, und wir leuchten mehr als 100 000 Volt“, heißt es im Refrain, der ausdrückt, dass jeder in seiner Einzigartigkeit herausstechen kann, Musik aber gleichzeitig ein alle Menschen verbindendes Element ist. „Es ist eine Ermutigung“, sagt Lena – auch ein Stück weit für ihre eigene Zukunft. Obwohl für sie besonders wichtig ist, erst mal einen Schulabschluss zu machen, sagt sie über ihre musikalischen Ambitionen: „Ich habe jetzt die Gelegenheit dazu bekommen – warum soll ich es nicht ausprobieren?“

Lena Modrow

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